Beiersdorf verpflichtet sich zu nachhaltigen Verpackungen

Das Hautpflegeunternehmen Beiersdorf will bis 2025 zu 100 Prozent auf recycelbare, kompostierbare oder wiederverwendbare Verpackungen setzen. Gleichzeitig plant der Konzern den Rezyklat-Anteil seiner Plastikverpackungen in Europa auf 25 Prozent zu steigern.

Die neuen Ziele reflektieren die erhöhte Relevanz von Nachhaltigkeit als Teil der C.A.R.E.+ Konzernstrategie, die der neue Vorstandsvorsitzende Stefan De Loecker im März diesen Jahres bekannt gab. Die Selbstverpflichtung im Bereich Kunststoffverpackung ist ambitioniert und wettbewerbsfähig. Die Markteinführung der ersten Produkte mit recyceltem Verpackungsanteil werden schon in diesem Jahr realisiert werden. Mit den beiden neuen Nachhaltigkeitszielen im Bereich Kunststoffverpackungen orientiert sich Beiersdorf am Prinzip der Kreislaufwirtschaft, d.h. einem geschlossenen System, in dem Verpackungsmaterialien wiederverwertet und nicht mehr nach einmaligem Gebrauch als Abfall verbrannt oder deponiert werden. So bleiben die Wertstoffe erhalten und die Umwelt wird entlastet. Beiersdorf handelt nach den vier Nachhaltigkeitsprinzipien vermeiden, reduzieren, wiederverwenden und recyceln. 

Beiersdorf verpflichtet sich zu nachhaltigen Verpackungen

Danach wird in der Verpackungsentwicklung denjenigen Materialien den Vorzug gegeben, die sich am Ende des Lebenszyklus auch gut wieder recyceln lassen. Im Jahr 2018 hat Beiersdorf bereits 49 Prozent des Umsatzes mit Produkten erzielt, die im Vergleich zu 2011 einen optimierten Umwelteinfluss aufwiesen. Die Verbesserungen wurden sowohl im Bereich Verpackung, z.B. durch Materialeinsparungen oder dem Einsatz von FSC-zertifiziertem Karton ermöglicht, als auch über Anpassungen in den Produktformeln, z.B. durch den Einsatz von nachhaltig zertifiziertem Palmöl.

Seit Anfang 2019 unterstützt Beiersdorf zudem die Zero-Waste-Plattform „Loop“, eine Initiative des Recycling-Unternehmens TerraCycle. Während der Pilotphasen in den Großräumen Paris und New York beteiligt sich Beiersdorf mit einem Produkt aus dem NIVEA MEN Sortiment. Die Loop-Initiative hat zum Ziel, Einwegverpackungen zu vermeiden und Konsumenten durch langlebige, wiederbefüllbare Produktverpackungen und einer geschlossenen Lieferkette eine komfortable und umweltfreundliche Lösung zu bieten. Das Prinzip: Konsumenten sammeln zuhause die Verpackungen ihrer aufgebrauchten Produkte, diese werden von Loop abgeholt, gereinigt und schließlich nachgefüllt, wiederverwendet oder recycelt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 24.01.2019.

Wie Kreislaufwirtschaft funktionieren kann demonstrierten die Beiersdorf Mitarbeiter kürzlich in einer internen Recycling-Aktion. Über einen Zeitraum von sechs Wochen sammelten die Mitarbeiter der Hamburger Zentrale und weiteren Standorten in Deutschland die leeren Polyethylen (PE) Flaschen diverser Beiersdorf Produkte und gaben sie wieder im Unternehmen ab. Anschließend wurden sie recycelt und zu 100% für die Produktion einer neuen Flasche wiederverwendet. Aus 2.600 gesammelten PE-Flaschen, die andernfalls als Abfall entsorgt worden wären, konnten 2.500 neue Flaschen entstehen, die mit NIVEA Creme Care Duschgel befüllt wurden und als Sinnbild für die Vision der Kreislaufwirtschaft, an die Mitarbeiter verschenkt.  

Mehr Informationen zur C.A.R.E.+ Strategie von Beiersdorf finden Sie in der Pressemitteilung vom 26.02.2019, weitere Inhalte zum Nachhaltigkeitsengagement von Beiersdorf im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.

Presse Kontakt

Inken Hollmann-Peters
Vice President Corporate Communications & Sustainability

Beiersdorf AG
Unnastraße 48
20245 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40 - 4909 2001

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