For Regenerative Water Environments

Wasser ist eine lebenswichtige Ressource – für uns Menschen und auch für alle anderen Lebewesen auf der Erde. Aber: Qualität und Verfügbarkeit sind durch verschiedene Einflüsse stark bedroht.
Auch wir als Hautpflegeunternehmen nutzen Wasser auf vielfältige Weise: in unseren Produktionsprozessen, in unseren Produktformeln – und schließlich auch unsere Verbraucher bei der Nutzung der Produkte. Vor diesem Hintergrund haben wir Wasser als explizites Fokusfeld definiert und sehen hier einen bedeutenden Handlungsbereich.
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, verantwortungsbewusst mit der Ressource Wasser umzugehen und eine nachhaltige Wassernutzung gezielt und konsequent zu fördern - zum Beispiel, indem wir den Wasserverbrauch in unseren Werken minimieren und auch daran arbeiten, es in unseren Produktformeln zu reduzieren. Damit zahlen wir heute und zukünftig auf zwei der „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen ein:

  • SDG 6: Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
  • SDG 14: Leben unter Wasser

Pflege ohne Mikroplastik

Die Verschmutzung der Gewässer mit Plastik ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. Immer wieder wird im Zusammenhang mit der Belastung der Meere mit Kunststoffen auch über Mikroplastik in Kosmetik diskutiert. Wir widmen uns dem Thema bereits seit Langem und arbeiten konsequent daran, Mikroplastik in unseren Produktformeln zu ersetzen.  

Die detaillierte Informationsseite zum Thema „Pflege ohne Mikroplastik“ wird derzeit aktualisiert. Weitere Informationen zu unserem Engagement finden Sie daher auf unserer NIVEA-Seite und in unseren Unternehmens-FAQs.   

Wassernutzung

Süßwasser ist eine begrenzte Ressource, die global gesehen in unterschiedlichen Mengen und Qualitäten verfügbar ist. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir kontinuierlich an Wegen, um den Wasserverbrauch in unseren Produktionsprozessen stetig zu reduzieren beziehungsweise zu minimieren. Dazu führen wir jährlich und auf Basis des „Water Risk Atlas“ des World Resources Institute (WIR) eine Wasser-Risikoanalyse für sämtliche unserer Produktionsstandorte durch. Dabei nehmen wir Themen wie die regionale Verfügbarkeit von Wasser, die jeweilige Wasserqualität, aber auch den Wasserverbrauch vor Ort genau unter die Lupe.

Unsere Standorte mit offensichtlich erhöhtem Wasserrisiko verpflichten sich, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um das Wasserrisiko zu verringern – damit insbesondere die Wasserversorgung der lokalen Bevölkerung in keiner Weise gefährdet wird. Derartige standortspezifische Maßnahmen haben wir zum Beispiel im Jahr 2019 im Rahmen des Projektes „Pailin“ in unserem Werk in Thailand umgesetzt. Hier nutzen wir wiederaufbereitetes Wasser zur Bewässerung der Grünanlagen auf dem Betriebsgelände. Ergänzend zu diesen Maßnahmen umfasst unser Engagement zur Risikominimierung auch den Dialog mit Wasserlieferanten, lokalen Behörden sowie benachbarten Unternehmen. Denn: Gemeinsam lässt sich der Wirkungsgrad unserer Maßnahmen noch deutlich steigern!

Abwasser

Es ist unser Ziel, den steigenden Anforderungen im Bereich der Abwasseraufbereitung nicht nur gerecht zu werden, sondern ebenfalls alle Möglichkeiten zur Wasserwiederaufbereitung und die sinnvolle Nutzung von nicht zu vermeidendem Abwasser umzusetzen. Damit wir heute wie auch in Zukunft gut aufgestellt sind, gehören moderne Abwasserreinigungsanlagen zu den Standardtechnologien unserer Produktionsstätten. Ein besonderes Vorzeigeprojekt auf diesem Gebiet ist unser erstes modulares Werk in Gurjarat in Indien. Belastetes Abwasser wird hier vollständig behandelt, indem es in einer speziellen Aufbereitungsanlage zunächst gereinigt und im Anschluss für die Gartenbewässerung verwendet wird. 

Auch an zahlreichen weiteren Produktionsstandorten prüfen wir regelmäßig den Einsatz innovativer Technologien oder greifen auf bewährte Anlagentechnik und Erfahrungen zurück. Immer mit dem Ziel, bestmögliche Ergebnisse in Bezug auf den Wasserverbrauch und die Abwasserreinigung zu erzielen.