Energiemanagement in der Produktion

Unsere Produktionsstandorte sind ein wesentlicher Hebel, um unsere energiebezogenen Emissionen zu reduzieren. Daher erarbeiten wir im Rahmen unserer „Manufacturing Excellence“-Initiative standortbezogene Konzepte, um unsere Einwirkung auf die Umwelt kontinuierlich zu reduzieren. Hierzu gehören Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Senkung der Treibhausgasemissionen und zur Reduzierung von Abfällen, sowie des Wasserverbrauchs.
Der Energieverbrauch an unseren Standorten hängt von verschiedenen Rahmenbedingungen ab, etwa der Außentemperatur oder der Heißwassertemperatur in der Produktion. Mithilfe der „Manufacturing Excellence“-Initiative ermitteln wir weltweit systematische Potenziale und setzen die standortspezifischen Maßnahmen nach und nach um.

An unserem Produktionsstandort in Shanghai haben wir zum Beispiel durch Optimierungen in der Drucklufterzeugung, den Klimaanlagen und den Pumpen den Stromverbrauch deutlich gesenkt. An unserem Produktionsstandort in Berlin nutzen wir die erzeugte Abwärme für die Beheizung des Gebäudes.

Alle lokal gewonnenen Erkenntnisse werden in Form von Best-Practice-Beispielen innerhalb unseres internationalen Netzwerks ausgetauscht – und dort, wo es sinnvoll erscheint, auch für andere Standorte angewendet.

Energiemanagement nach definierten Standards

In einer seit 2017 geltenden „Standard Operating Procedure“ (SOP) haben wir verbindliche Minimalanforderungen an das Energiemanagement aller Beiersdorf-Werke festgelegt. Diese sehen unter anderem vor, dass Optimierungspotenziale systematisch analysiert, erfasst und umgesetzt werden. Darüber hinaus legt die SOP fest, dass in jedem Neubau- oder Erweiterungsprojekt für unser Produktionsnetzwerk schon bei der Planung Energieeffizienzmaßnahmen berücksichtigt werden.

Am Produktionsstandort Hamburg betreiben wir zudem ein ISO-50001-zertifiziertes Energiemanagementsystem. Unsere deutschen Werke in Berlin führen stattdessen Energieaudits auf Basis des deutschen Energiedienstleistungsgesetzes durch.