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08.10.2019

Bienvenido a Hamburgo, Salvador! Der Karriereweg von Mexiko bis ins Headquarter

Im Jahr 2013 begann Salvador Juárez seine Tätigkeit bei Beiersdorf in Mexiko. Sechs Jahre später war es Zeit für neue Herausforderungen. Als er die Chance bekam, eine Position im globalen Team zu übernehmen, musste er deshalb nicht zweimal überlegen. Er zog nach Hamburg, um von nun an im Hauptsitz des Unternehmens zu arbeiten. Seit dem 1. August ist er für Eucerin als Senior Medical Manager Health Care Professional Multichannel Communication tätig. Ein Titel, der so beeindruckend ist wie seine Karriere. In diesem Interview spricht er über seine berufliche Entwicklung, seine Leidenschaft für den Job und über die Bedeutung von Diversität im Team.

Salvador, du bist für deinen neuen Job an das andere Ende der Welt gezogen. Wie fühlst du dich nach den ersten zwei Monaten?

Salvador Juárez: Nun, aus Mexiko wegzuziehen war ein großer Schritt. Ich habe mein Zuhause, meine Kultur und meine Familie verlassen. Aber wenn dir das Leben so eine Chance bietet, musst du sie nutzen! Und abgesehen vom Jetlag hatte ich auch einen sehr guten Start. Ich muss mich erst einmal an die neuen Arbeitsweisen und Prozesse gewöhnen, aber mein Team hat mich großartig aufgenommen. Die richtigen Menschen im Arbeitsumfeld zu haben, ist entscheidend. Das habe ich schon früh gelernt. Deshalb kann ich mich sehr glücklich schätzen, mit so vielen aufgeschlossenen und gleichzeitig professionellen Kollegen zusammenzuarbeiten. Ich bin hier Teil eines tollen Teams! Außerdem ist das Medical Team multikulturell, was ich fantastisch finde. Die Vielfalt im Team ist sehr wichtig.

Was ist für dich der größte Vorteil eines multikulturellen Teams?

Salvador Juárez: Im Headquarter sind wir im Medical Team für die globale Strategie verantwortlich. Beiersdorf ist im Grunde genommen ein einziges großes Team – nur eben weltweit verstreut. Aus diesem Grund müssen wir uns gegenseitig helfen. Für uns bedeutet das, die verschiedenen Märkte zu befähigen. Wir müssen ihnen alles auf den Weg mitgeben, was sie brauchen, um zu dem globalen Gesamterfolg beizutragen. Damit wir das tun können, müssen wir die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Märkte verstehen. Verschiedene Menschen, mit unterschiedlichen Perspektiven und einem jeweils anderen kulturellen Hintergrund können dabei helfen. So ist es auch bei mir: Ich weiß wie es ist, als Markt zu arbeiten. Ich weiß, welche Art von Input ich vom globalen Team brauche. Aber vor allem kenne ich mich mit den Besonderheiten und den Herausforderungen des lateinamerikanischen Marktes aus. Diese Art von Wissen ist sehr wertvoll. Im Job geht es am Ende immer darum, das eigene Wissen und die persönlichen Erfahrungen mit anderen zu teilen. In einem multikulturellen Team werden Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Wurzeln zusammengeführt – das kann zu besonders fruchtbaren Ergebnissen führen.

Wolltest du deshalb gern im globalen Team arbeiten?

Salvador Juárez: Das ist einer der Gründe aber es zählt noch einiges mehr dazu: Vor sechs Jahren war ich als Medical Manager auf dem mexikanischen Markt tätig. Nachdem ich viel zum Erfolg des Marktes beitragen konnte, übernahm ich sogar die Verantwortung für die nördliche Region Lateinamerikas. Das war nicht einfach: Der lateinamerikanische Markt für Dermokosmetik ist sehr dynamisch. Jeden Tag gibt es neue Überraschungen. Außerdem hatten wir sehr weitreichende Aufgabengebiete, obwohl wir nur ein kleines Team waren. Wir konnten diese herausfordernden Umstände jedoch meistern und dabei sogar unser Geschäft und unser Team weiter ausbauen. Das war nur möglich, indem wir unserer Arbeit leidenschaftlich nachgegangen sind – wir waren kreativ und mutig! Einige unserer Projekte waren so erfolgreich, dass sie zu einer Inspiration für andere Märkte geworden sind und einige wurden sogar weltweit ausgesteuert. Das hat mich wirklich begeistert! Durch meine Arbeit im globalen Team in der Beiersdorf Zentrale habe ich noch viel häufiger die Gelegenheit, Teil von solchen Projekten zu sein. An der globalen Strategie mitzuwirken bedeutet, andere Märkte zu inspirieren. Das fühlt sich toll an!

Ist dir eines solches Projekt besonders in Erinnerung geblieben?

Salvador Juárez: Ja, dafür muss ich jedoch erst etwas erklären: Unsere wichtigsten Stakeholder sind die Dermatologen. Sie entscheiden am Ende, was sie ihren Patienten empfehlen. Daher ist es sehr wichtig, eine starke Beziehung zu ihnen aufzubauen. Sie müssen von unserer Expertise erfahren. Gleichzeitig wollen wir von ihnen mehr über die Bedürfnisse ihrer Patienten lernen. Um eine fruchtbare Zusammenarbeit zu ermöglichen, haben wir uns in Lateinamerika etwas Neues ausgedacht. Als erster Markt haben wir eine Reise für Dermatologen in unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung organisiert. Das Feedback der Dermatologen war beeindruckend. Wir konnten einen sehr positiven Einfluss auf das Bild nehmen, dass die Dermatologen von Eucerin hatten. Wir konnten zeigen, dass Eucerin nicht nur eine starke dermokosmetische Marke ist, sondern dass sich das Team dahinter auch für die Bedürfnisse der Dermatologen und die Lebensqualität der Patienten interessiert. Dieses gelungene Projekt hat auch andere Märkte dazu inspiriert, solche Besuche zu organisieren und schon bald wurden sie Teil der globalen Strategie im Medical Management. Solche Erfolge geben mir die Möglichkeit, zu etwas Wichtigem beizutragen.

Und was genau daran gibt dir das Gefühl, zu etwas Wichtigem beizutragen?

Salvador Juárez: Ich liebe meine Arbeit vor allem wegen des tieferen Sinns, der hinter den Marken steht, für die ich arbeite. Im Fall von Eucerin ist das etwas ganz Besonders: Durch unsere Arbeit helfen wir Menschen, mit unterschiedlichen Hautproblemen umzugehen. Auf lange Sicht geben wir ihnen damit die Change auf eine höhere Lebensqualität im Alltag und damit auch auf mehr Freiheit. Solche großen Ziele zu haben ist mir wichtig. Denn einen guten Job zu haben, bedeutet für mich zwei Dinge: Als erstes musst du gut darin sein, was du tust. Als zweites musst du etwas tun, das das Leben anderer Menschen verbessert. In meinem Job kann ich beides kombinieren und darüber bin ich sehr glücklich!

Carolin Schreyer

Über die Autorin: Carolin Schreyer

Carolin ist innerhalb des Corporate Communications Teams für die Kommunikation rund um unsere Pharmacy- und Selektiv-Marken verantwortlich. Dabei kümmert sie sich um internationale Kommunikationsprojekte für Marken wie Eucerin, Hansaplast und La Prairie.