14.11.2018

Wir erarbeiten täglich einen Wettbewerbsvorteil

Christoph Hausser kam im April 2018 als Head of Manufacturing Europe zu Beiersdorf. In einem Interview teilt er seine Eindrücke und verrät, was er an Beiersdorf besonders schätzt.

Christoph Hausser
Als Head of Manufacturing Europe ist Christoph Hausser für die europäischen Werke verantwortlich.

Christoph, du bist für die sechs europäischen Werke verantwortlich und dort viel vor Ort. Was haben die Werke gemeinsam?

Christoph Hausser: In allen Werken arbeiten die Kollegen sehr hart und leisten ihr Bestes: Sie kommen zu Sonderschichten und leisten freiwillig Mehrarbeit, um die Geschäftsanforderungen zu erfüllen. Sie unterstützen also maßgeblich das Wachstum und die Agilitätsanforderungen des Geschäfts in einem sehr volatilen Umfeld. Das ist großartig zu sehen. Für mich ist es wirklich jedes Mal etwas ganz Besonderes, an Produktionslinien zu sein. Hier schaffen wir das Gut, für welches der Konsument bereit ist, Geld zu bezahlen. Durch die sehr hohe Qualität unserer Produkte erarbeiten einen Wettbewerbsvorteil für die gesamte Firma.

Im Gespräch mit Christoph Hausser
Christoph Hausser unterstützt die europäischen Fabriken bei der Positionierung für die Zukunft.

Wie sieht ein normaler Tag für dich aus und wann ist es ein „perfekter Tag“?

C. H.: In der Zentrale treffe ich mich mit vielen Kollegen aus unterschiedlichen Funktionen, vor allem auch, um die Produktionsstrategie zu besprechen. In den Werken ist der Tagesablauf durch eine spezielle Routine im Produktionssystem sehr getaktet und ich nehme an diesen entsprechenden Meetings teil, wenn ich vor Ort bin. Außerdem habe ich natürlich viele 1:1-, Coaching- und Kennzahlen-Gespräche. Was mich immer wieder freut: In den Werken arbeiten die Kollegen täglich dafür, Produkte mit der besten Qualität, dem besten Herstellungspreis und dem besten Kundenservice herzustellen. Wir versuchen alle, das Beste für das Geschäft zu tun. Wenn das gelingt und ich dabei unterstützen kann, dass die rund 2.000 Kollegen in den europäischen Werken Spaß an der Arbeit haben, dann bin ich zufrieden. Ein „perfekter Tag“ ist, wenn ich glücklich nach Hause gehe, weil ich die Kollegen dabei unterstützt habe, ihre Arbeit zu machen.

Christoph Hausser und Maschinenführer Heiko Westphal
Christoph Hausser und Maschinenführer Heiko Westphal schauen sich am neuen Füllzug 21 der BMH einen kollaborativen Roboter, kurz Cobot, genauer an.

Was wird 2019 für die Werke wichtig werden?

C. H.: Ein stabiles und verlässliches Produktionsumfeld wird der Schlüssel zum Erfolg im Jahr 2019 sein. Das Ziel muss sein, die volle Kontrolle über unsere Produktionsanlagen zu haben. Dies wird es allen ermöglichen, an wertschöpfenden Maßnahmen zu arbeiten. Das ist dann die Basis, die Zukunft zu gestalten.

Was bedeutet es für dich, bei Beiersdorf zu arbeiten?

C. H.: Was Beiersdorf auszeichnet, sind die starken Marken. Ihretwegen sind wir alle stolz darauf, Beiersdorfer zu sein. Ich finde es großartig, wenn mich in der NIVEA-Herstellung der vertraute Duft der „NIVEA“ umgibt und ich einen Anteil daran habe, wie die Creme entsteht. Was mir aber darüber hinaus täglich besonders am Herzen liegt, ist das Thema Sicherheit. Natürlich stehen für uns „Beste Qualität“, „Bester Preis“ und „Beste Lieferfähigkeit“ im Fokus, aber die Sicherheit der Kollegen steht immer an erster Stelle – jeder soll nach getaner Arbeit gesund und unversehrt wieder nach Hause kommen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Beiersdorf Autorin: Sunna Schulz

Über die Autorin: Sunna Schulz

Für Sunna steht die Supply Chain in der Mitte: Von Werkserweiterung über Logistikkonzept und von Automatisierung bis Energiemanagement – die Wertschöpfungs- und Lieferkette bei Beiersdorf ist ebenso wichtig wie vielfältig. Sunna erzählt die dahinterliegenden Geschichten. Sie ist hautnah dran an der Produktion, denn sie steuert die Kommunikation für die weltweit 17 Produktionszentren aus den zwei Hamburger Werken.