02.07.2018

Arbeitsleidenschaft in Ecuador

Carlos Samayoa ist seit fast fünf Jahren bei Beiersdorf. Der Mann, der seine Karriere als Sales Manager für Zentralamerika bei Walmart in Guatemala begann, verantwortet seit über einem Jahr das lokale Beiersdorf-Business als Country Commercial Manager in Ecuador. Wir sprachen mit ihm über den heimischen Markt, seine größten Herausforderungen und was ihn im Leben inspiriert.

Carlos Samayoa
Carlos Samayoa

Carlos, was gefällt dir an Beiersdorf am meisten?

Carlos: Ich habe bereits in großen FMCG-Unternehmen wie P&G, Henkel und Nestlé gearbeitet – hauptsächlich im Bereich Sales und Marketing. Im direkten Vergleich hat mich dabei eine Sache am meisten beeindruckt: das Maß an Empowerment und Ownership, das man bei Beiersdorf von Anfang an bekommt. Vom ersten Tag an hatte ich viel Verantwortung und Freiheiten, das Geschäft zu leiten und zu beeinflussen, z.B. im Rahmen von Verhandlungen mit unserem größten Kunden. Diese Herausforderung habe ich ebenso geschätzt wie die Unterstützung und Guidance auf meinem beruflichen Weg.

Was macht den Markt in Ecuador so besonders?

Carlos: Zwei Dinge machen für mich den Markt in Ecuador aus. Zum einen hat Ecuador einen interessanten Mix an Kanälen. Zu einem der wichtigsten gehört der Pharmacy-Bereich. Daher haben wir hier gerade mit unseren Pharmacy Brands gute Chancen uns  sehr gut zu entwickeln.
Der zweite Aspekt ist die Komplexität des Marktes. Wir verfügen nur über begrenzte Marktdaten, haben strenge staatliche Vorschriften, anspruchsvolle Kunden und einen starken Wettbewerb durch globale und lokale Marken. Der Markt ist durchaus herausfordernd, aber wir sehen für uns viele Chancen, die wir nutzen wollen.

Beiersdorf Arbeitsleidenschaft in Ecuador Teaser

Gibt es etwas, das dich in Ecuador wirklich überrascht hat?

Carlos: Ja, das gibt es tatsächlich: die Kälte hier in Quito! Man könnte erwarten, dass es am Äquator sehr warm ist. Aber eine Stadt auf 2.800m über dem Meeresspiegel ist fast das ganze Jahr über kalt.

Was waren in den letzten Monaten deine größten Herausforderungen?

Carlos: Ganz sicher das Anpassen an die Gegebenheiten hier. Beruflich, privat und auch kulturell. Früher habe ich ein Team mit fünf Mitarbeitern gehabt, hier in Ecuador sind es 63 Teammitglieder. Früher hatte ich einen einzigen Kunden zu betreuen, jetzt habe ich ein ganzes Land. Die größte Herausforderung war für mich dabei die dreidimensionale Perspektive: mich selbst zu managen, ein Team zu führen und das Geschäft zu leiten.

Beiersdorf Arbeitsleidenschaft in Ecuador

Du hast in deiner Karriere schon einiges bewegt. Was treibt dich an? Was inspiriert dich?

Carlos: Sag mir, dass ich etwas nicht erreichen kann und es ist der sicherste Weg, mich zu motivieren, es zu schaffen! Es inspiriert mich, das „Unmögliche möglich zu machen“, Probleme anzugehen und niemals aufzugeben – egal wie herausfordernd eine Situation auch sein mag. Schwierige Situationen gemeinsam mit Kollegen zu lösen, die ich schätze, ist meine Quelle der Inspiration.

Haben Sie einen Tipp für junge Leute, die ins Berufsleben starten?

Carlos: Ich habe drei Tipps:

  1. Macht die Unternehmenswerte zu eurem täglichen Entscheidungskompass. Nichts ist nur schwarz oder weiß, aber Werte helfen, den richtigen Weg zu finden.
  2. Richtet euer tägliches Handeln an den Erwartungen eurer Zukunft aus. Fragt euch immer, ob das, was ihr heute macht, mit euren langfristigen Prioritäten und dem Gesamtbild übereinstimmen.
  3. Habt Spaß bei der Arbeit! Wenn ihr nicht glücklich seid, müsst ihr etwas ändern.

 

Vielen Dank, Carlos, für dieses Gespräch!

Beiersdorf Autorin Stefanie

Über die Autorin: Stefanie Behncke

Stefanie ist Global Country Brands PR Consultant und arbeitet seit sechs Jahren für Beiersdorf. Sie hat im globalen Marketing für NIVEA angefangen und hat danach in der Chilenischen Tochtergesellschaft gearbeitet. Nun ist sie verantwortlich für die globale NIVEA PR Kommunikation und entwickelt in diesem Rahmen die globale PR Strategie sowie die globalen PR Pakete für Produktneuerscheinungen.