Unser Engagement für Menschenrechte

Verantwortung für Menschenrechte entlang der Wertschöpfungskette

Wir stehen aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette ein und erkennen diesbezügliche Risiken – die sich vor allem in der vorgelagerten Lieferkette befinden. In unseren internen und externen Verhaltenskodizes haben wir daher verbindliche Vorgaben verankert. So fördern und fordern wir seit jeher die Einhaltung der Menschenrechte durch unsere Mitarbeitenden und Lieferant*innen.
Unserer eigenen Geschäftstätigkeit und Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartner*innen legen wir folgenden Prinzipien und Leitsätze zugrunde:

  • Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen
  • Die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
  • Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
  • Sowie landesspezifischen Regelungen und offizielle behördliche Anforderungen

Mit unserem Beitritt zum UN Global Compact bestärken wir unseren Anspruch und unsere Verpflichtung zur Einhaltung der Menschrechte und heben noch deutlicher hervor, dass wir die zehn Prinzipien des UN Global Compacts aktiv unterstützen – sowohl in unserem eigenen Unternehmen als auch bei unseren Geschäftspartner*innen.

Einheitliche Verhaltensstandards für Mitarbeitende weltweit

Unser Code of Conduct (CoC) für Mitarbeitende verpflichtet alle Führungskräfte und Mitarbeitende weltweit, unsere Werte und Regeln einzuhalten. Dieser Verhaltensleitfaden wurde 2019 zuletzt aktualisiert und global in allen Tochtergesellschaften ausgerollt.

Ein gemeinsames Verständnis ethischer Standards mit unseren Geschäftspartner*innen

Auch außerhalb unseres direkten Einflussbereichs setzen wir uns für verantwortungsvolles Handeln nach ethischen und rechtlichen Standards ein. In unserem CoC für Geschäftspartner*innen fordern wir sowohl die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards als auch die Berücksichtigung grundlegender Arbeitnehmer*innenrechte hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen. Er bildet die Basis jeglicher Zusammenarbeit mit externen Partner*innen, denn die schriftliche Erklärung zur Einhaltung unseres CoC ist verpflichtend für alle Geschäftspartner*innen des Beiersdorf Netzwerks. Seine Umsetzung wird im Rahmen unsere Responsible Sourcing-Programms überprüft. Es beinhaltet eine umfassende Due Diligence- und Risikoanalyse und eine unabhängige Auditierung unserer Geschäftspartner*innen. Dazu nutzen wir unter anderem die internationalen Kollaborations-Plattformen „Sedex“ und „AIM-PROGRESS“.

Wirksame Beschwerdemechanismen

Für uns ist es von zentraler Bedeutung von regelwidrigem Verhalten – sei es beabsichtigt oder unbeabsichtigt – zu erfahren, um frühzeitig systematischen oder materiellen Compliance- und anderen Verstößen entgegenzuwirken und für unsere Unternehmen, unsere Mitarbeitenden sowie unsere Verbraucher*innen Sorge zu tragen.
Über verschiedene „Whistleblowing“-Kanäle haben unsere Mitarbeitenden, Kund*innen, Verbraucher*innen und andere Stakeholder*innen die Möglichkeit Verstöße zu melden. Intern bestehen die Möglichkeiten sich direkt, auch in einem persönlichen Gespräch, an Mitarbeitende aus dem Compliance-Bereich zu wenden oder einen Verstoß über die Compliance-Hotline mitzuteilen. Darüber hinaus haben wir ein extern zugängliches Hinweisgebersystem Speak up. We care. etabliert. Es ist für unsere Mitarbeitende sowie für unsere Kund*innen, Konsument*innen und andere Stakeholder*innen ein geschützter, sicherer und unabhängiger Meldeweg und steht in über 40 Sprachen in allen Ländern zur Verfügung, in denen Beiersdorf mit Tochtergesellschaften vertreten ist. Für unsere Mitarbeitenden in Deutschland besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich an eine Ombudsperson zu wenden.