Unternehmen FAQ

Allgemeine Fragen

Was ist die Beiersdorf AG?

Die Beiersdorf AG ist ein global agierendes Hautpflegeunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Seit Dezember 2008 ist das Kosmetikunternehmen im DAX gelistet und führt mit NIVEA eine der weltweit größten Hautpflegemarken. Beiersdorf verfügt über mehr als 130 Jahre Erfahrung in der Hautpflege und zeichnet sich durch innovative und qualitativ hochwertige Produkte aus.

Welche Marken gehören zur Beiersdorf AG?

Beiersdorfs international bekannteste Marke ist NIVEA. Die Einführung der NIVEA Creme im Jahr 1911 revolutionierte die Hautpflege – sie war die erste stabile Fett- und Feuchtigkeitscreme der Welt. Auch heute – über 100 Jahre später – steht NIVEA noch für Geborgenheit, Nähe, Vertrauen und zuverlässige Pflege für jeden Hauttyp und ist im Segment Körperpflege Marktführer in über 45 Ländern. Daneben gehören unter anderem Eucerin sowie La Prairie, Labello, 8x4 und Hansaplast zum international erfolgreichen Markenportfolio. Das Tochterunternehmen tesa SE bildet einen eigenständigen Teilkonzern innerhalb von Beiersdorf und ist einer der weltweit führenden Hersteller selbstklebender Produkt- und Systemlösungen für Industrie, Gewerbe und Konsumenten.

Wie viele Mitarbeiter sind bei Beiersdorf weltweit angestellt?

Weltweit arbeiten über 17.000 Mitarbeiter in mehr als 150 internationalen Tochtergesellschaften bei Beiersdorf.

Wie viel Umsatz macht Beiersdorf jährlich?

Im Jahr 2015 betrug der Gesamtumsatz der Beiersdorf AG 6,686 Milliarden Euro. Weitere Zahlen können Sie in unserem Geschäftsbericht nachlesen.

Wie ist Beiersdorf international aufgestellt?

Mit über 150 Tochtergesellschaften und rund 17.000 Mitarbeitern – davon fast 1000 im Bereich Forschung & Entwicklung – ist Beiersdorf weltweit präsent. Produktionsstätten in der ganzen Welt sowie regionale Forschungszentren sorgen für die konsequente Umsetzung lokal unterschiedlicher Verbraucherwünsche und Hautbedürfnisse, darunter Forschungslabors in Mexiko, China und Deutschland.

Wie steht Beiersdorf zum Thema Nachhaltigkeit?

Seit über 130 Jahren gehören Umweltschutz, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Effizienz zum Selbstverständnis von Beiersdorf. Die Beiersdorf Nachhaltigkeitsstrategie stellt sechs Fokusfelder in drei Bereichen in den Mittelpunkt: Products, Planet und People. Beiersdorf arbeitet mit vielen nationalen und internationalen Organisationen zusammen und unterstützt weltweit viele verschiedene Projekte. Erfahren Sie mehr über Beiersdorfs Nachhaltigkeitsstrategie hier.

Aktuelle Fragen

Wie reagiert Beiersdorf auf die Diskussion um Mikroplastik in Pflegeprodukten?

Sogenannte „Mikroplastik-Partikel“ sind feste Kunststoffteilchen, die kleiner als 5 Millimeter, nicht wasserlöslich und nicht biologisch abbaubar sind (gemäß Definition der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen). Diese Kunststoffpartikel gelten insbesondere hinsichtlich ihres Vorkommens in den Weltmeeren als problematisch. Mikroplastik stammt aus ganz unterschiedlichen Quellen, hauptsächlich entstehen die Partikel jedoch durch den Zerfall größerer Plastikteile, bedingt etwa durch Wettereinwirkung oder Erosion. Hinzu kommen Fasern synthetischer Kleidung oder kleinere Plastikpartikel aus Verbraucherprodukten des täglichen Bedarfs.

Bei Beiersdorf achten wir seit jeher sowohl auf die Qualität als auch auf den langfristigen ökologischen Einfluss unserer Produkte – und übernehmen Verantwortung. Kontinuierlich arbeiten wir daran, die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt nachhaltig zu verringern. Auch in Bezug auf Mikroplastik in Kosmetik und Hautpflegeprodukten haben wir sehr frühzeitig Handlungsbedarf gesehen. So hat sich Beiersdorf bereits 2013 entschieden, Polyethylen-Partikel in den Pflegeprodukten aller Marken durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen.

Seit 2015 sind alle unsere entsprechenden Formeln weltweit umgestellt und die Partikel überwiegend durch mikrokristalline Cellulosepartikel sowie Mischungen aus mikrokristalliner Cellulose, Siliciumdioxidpartikeln oder Rizinuswachs ersetzt. Cellulose ist ein biologisch abbaubares organisches Material, das auch in Pflanzenfasern vorkommt. Siliciumdioxid ähnelt in seiner chemischen Zusammensetzung dem Quarzsand. Und Rizinuswachs ist ein natürlicher, biologisch abbaubarer Rohstoff mit einer harten, wachsähnlichen Konsistenz. Die Ersatzpartikel sind bei gleicher Wirkung ebenso schonend und hautfreundlich wie ihre Vorgänger.

Für 2020 haben wir uns ein weiteres ambitioniertes Ziel gesteckt: In unseren abwaschbaren Produkten kommen derzeit zum Teil noch feste synthetische Polymere zum Einsatz. Sie dienen unter anderem als Trübungsmittel und sind beispielsweise verantwortlich für die Farbe der Formeln. Bis 2020 wollen wir auch diese Inhaltsstoffe präventiv und vollständig aus unseren abwaschbaren Produkten ausformulieren und arbeiten derzeit intensiv an entsprechenden Lösungen.

Lesen Sie hier mehr über die Auswahl und den Einsatz von Rohstoffen bei Beiersdorf.

Setzt Beiersdorf in seinen Produkten Aluminium ein?

Aluminium ist das dritthäufigste chemische Element und das häufigste Metall in der Erdkruste. Das Aluminiumsalz Aluminiumchlorohydrat (ACH) ist eine Verbindung, die aus reinem Aluminium gewonnen und als Wirkstoff in Anti-Transpirantien verwendet wird. Aluminiumchlorohydrat hemmt den Schweißfluss in den Achseln, indem es den oberen Teil der Schweißdrüsen verengt. Beiersdorf verwendet Aluminiumsalze in allen Anti-Transpirantien, die die Schweißproduktion aktiv reduzieren.

Wird Aluminium in den Körper aufgenommen und ist es gesundheitsschädigend?

Aluminiumverbindungen sind unter anderem natürlicher Bestandteil unserer täglichen Nahrung. Sie sind zum Beispiel in Trinkwasser aber auch in Obst, Gemüse, Getreide und Fleisch enthalten. Entsprechend gelangen sie überwiegend durch die orale Aufnahme in unseren Körper. Der Aluminiumanteil, der über Kosmetikprodukte und Pflegemittel in den Körper gelangt, ist wesentlich geringer. Das in Anti-Transpirantien enthaltene Aluminiumchlorohydrat wird beim Kontakt mit Schweiß zu einem unlöslichen Feststoff (Aluminiumhydroxid), der praktisch nicht in die Haut eindringen kann. Über Verletzungen und Hautschäden können jedoch winzige Mengen Aluminium bei der Nutzung von Anti-Transpirantien in den Körper gelangen. Das meiste aufgenommene Aluminium wird von Menschen mit einer gesunden Nierenfunktion wieder ausgeschieden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat eine tolerierbare wöchentliche orale Aufnahme von 1 mg Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht abgeleitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einer tolerierbaren wöchentlichen Aufnahmemenge von 2 mg Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Mengen kann man ein Leben lang ohne Gesundheitsrisiko aufnehmen.

Aufgrund erster wissenschaftlicher Studien sowie der chemischen Eigenschaften des Aluminiumsalzes Aluminiumchlorohydrat (ACH) gehen wir davon aus, dass die Aufnahme von Aluminium durch Anti-Transpirantien sehr gering und absolut unbedenklich ist. Sie liegt laut einer vorliegenden Studie am Menschen in der Größenordnung von 0,01% des eingesetzten Aluminiums – und das auch nur bei sehr beanspruchter Haut. Um noch präziser abschätzen zu können, wie hoch die Aufnahme von Aluminium durch Anti-Transpirantien über die Haut ist, wird zurzeit auf europäischer Ebene eine weitere umfangreiche Studie durchgeführt.

Welche Alternative zu Anti-Transpirantien mit Aluminium gibt es?

Verbraucher haben grundsätzlich die Wahl zwischen Deodorants und Anti-Transpirantien. Für Anti-Transpirantien gibt es keine Alternative zu Aluminiumsalzen: Es gibt derzeit keinen anderen Wirkstoff, der ebenso zuverlässig gegen Schweißbildung wirkt. Aluminiumsalzfreie Deodorants funktionieren ohne den Wirkstoff und überlagern durch Duftstoffe unerwünschte Körpergerüche. Zusätzlich können sie das Wachstum geruchsverursachender Bakterien auf der Haut eindämmen, nicht aber den Schweißfluss.

Da es sich um zwei unterschiedliche Produkte handelt, bietet Beiersdorf schon immer sowohl Deodorants als auch Anti-Transpirantien an. So können die Verbraucher selbst entscheiden, welche Wirkung sie sich wünschen. Beiersdorf gibt an, ob ein Produkt Aluminiumchlorohydrat (ACH) enthält. Durch einen Blick auf die Inhaltsstoffliste auf der Verpackung, die sogenannte „International Nomenclature of Cosmetic Ingredients“ (INCI), kann der Verbraucher dies überprüfen. Ergänzende Hinweise auf aluminiumssalzfreien Produkten vereinfachen es dem Verbraucher oft zusätzlich das Produkt zu finden, das er haben möchte.

Was sind Parabene und warum verwendet Beiersdorf sie in Produkten?

Parabene sind Konservierungsstoffe, die in vielen wasserhaltigen Kosmetikprodukten eingesetzt werden, um die Ausbreitung von Bakterien und Schimmelpilzen bei der Nutzung zu verhindern. In weiten Teilen der Kosmetikindustrie werden Parabene aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit und wissenschaftlich belegten guten Verträglichkeit bei den Anwendern seit circa 80 Jahren eingesetzt. Es sind die am besten erforschten Konservierungsstoffe. Daher werden sie auch in etwa 30% der NIVEA Produkte verwendet.

Immer wieder stehen Parabene in der Kritik von Medien und Naturkosmetikherstellern und verständlicherweise verunsichert dies viele Verbraucher. Die vereinzelt vertretene Vermutung, dass Parabene sich im menschlichen Körper ablagern, das Hormonsystem stören und Krankheiten begünstigen könnten, stehen jedoch im Widerspruch zu den Forschungsergebnissen vieler unabhängiger wissenschaftlicher Untersuchungen, die in den vergangenen Jahrzehnten durchgeführt wurden. Von der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Parabenen gehen übereinstimmend auch die Europäische Kommission und die unabhängige US-amerikanische Bewertungskommission „Cosmetic Ingredient Review“ (CIR) aus. Demnach werden sämtliche Parabene, die unser Körper aufnimmt, zügig abgebaut. Sie lagern sich weder ab, noch wirken sie sich negativ auf unser Hormonsystem aus. Die anerkannte Expertise und unternehmensinterne Forschungsarbeit bei Beiersdorf auf dem Gebiet der Hautpflege steht mit dieser Einschätzung in vollem Einklang. Gesetzlich sind Parabene als Inhaltsstoffe zugelassen.

Bei Beiersdorf steht die Verträglichkeit unserer Produkte für die Verbraucher im Mittelpunkt unseres unternehmerischen Handelns. NIVEA-Produkte enthalten ausschließlich Inhaltsstoffe, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und die Sicherheit unserer Konsumenten gewährleisten. Wir wollen, dass Verbraucher sich absolut keine Gedanken machen müssen, wenn sie unsere Produkte anwenden. Deshalb setzen wir keine Inhaltsstoffe ein, wenn wir Zweifel an ihrer Sicherheit haben. Unsere Forschung und Entwicklung sucht ständig nach neuen, sicheren und verträglichen Konservierungsmöglichkeiten und versucht grundsätzlich, so wenige Konservierungsstoffe wie möglich einzusetzen. Zum Beispiel setzen wir kein Butylparaben in NIVEA Produkten ein. Unsere Babyprodukte enthalten keine Parabene. Und wir bieten für Verbraucher, die auf Parabene verzichten wollen, auch Produkte ohne diese Konservierungsstoffe an (etwa 70% unserer Produkte enthalten keine Parabene).

Verwendet Beiersdorf Nanotechnologie in seinen Sonnenschutzprodukten?

Nanopigmente wie Titandioxid sind in der Natur vorkommende Mineralien, die kleiner als 100 Nanometer sind. Diese naturbasierten Substanzen haben nach der technologischen Veredelung spezielle Eigenschaften, die auch für Kosmetika genutzt werden können. Beiersdorf setzt die Nanopigmente Titandioxid und Zinkoxid als hoch effektive UV-Filter in einer Reihe von Sonnenschutzprodukten ein, weil sie die gefährliche UV-Strahlung des Sonnenlichts reflektieren können. Auf diese Weise leisten Nanopigmente einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Sonnenbrand, vor einer Schädigung der DNA, vor Hautkrebs und Hautalterung durch Sonneneinstrahlung. Nanopigmente werden schon seit langem eingesetzt; die Patente dafür wurden Mitte der 80er erteilt. Heute sind die UV-Filter in nahezu allen Ländern und Regionen der Welt offiziell zugelassen.

Die Sicherheit beider UV-Filter ist vielfach analysiert und bewertet worden, sowohl von unabhängigen Wissenschaftlern als auch von Gesundheitsbehörden und dem wissenschaftlichen Beratergremium der EU-Kommission (SCCS). Es liegen umfangreiche wissenschaftliche Daten vor, welche die sichere Anwendung in Kosmetika überzeugend bestätigen. Zuletzt wurde 2007 vom SCSS beschlossen, Titandioxid nochmals zu evaluieren – unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse zur Sicherheit von Nanomaterialien. Die neue Stellungnahme des SCCS wurde am 22. April 2014 veröffentlicht. Darin bestätigen die Wissenschaftler die Sicherheit von Titandioxid in Nanogröße erneut.

Zahlreiche Studien belegen auch, dass Titandioxid und Zinkoxid nicht in den menschlichen Körper eindringen können, auch nicht über erkrankte oder geschädigte Hautpartien.

Immer wieder wurde die Frage gestellt, ob Nanopartikel die Umwelt schädigen könnten. In aktuellen Studien aus den Jahren 2007 und 2008 wurde nachgewiesen, dass als UV-Filter eingesetzte Nanopigmente nicht toxisch sind und daher keine Gefahr für die Umwelt darstellen.

Beiersdorf legt großen Wert auf Verträglichkeit und Unbedenklichkeit seiner Produkte. Daher führen Experten des Unternehmens für alle Produkte und deren Anwendungen zusätzlich eigene umfangreiche Sicherheitsbewertungen durch.

Hier finden unsere Verbraucher Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Sonnenschutz.

Verwendet Beiersdorf Palmöl oder Palmkernöl?

Viele Inhaltsstoffe, die für die Produktion von Kosmetikartikeln essenziell sind – beispielsweise Emulgatoren und Tenside –, werden aus mineralischen oder pflanzlichen Ölen gewonnen. Dazu zählt auch Palm(kern)öl. Als produzierendes Unternehmen der Kosmetikindustrie bezieht Beiersdorf selbst direkt kein Palm(kern)öl für seine Produkte und stellt auch keine Derivate, also weiterverarbeitete Stoffe auf Basis von Palm(kern)öl, her.

Alle unsere Lieferanten sind auf unseren Code of Conduct für Lieferanten verpflichtet, der soziale und ökologische Standards definiert und somit eine nachhaltige Beschaffung unterstützt. Zudem arbeiten wir eng mit unseren Partnern entlang der Supply Chain zusammen und verfolgen gemeinsam das Ziel, eine nachhaltige Palm- bzw. Palmkernöl-Wirtschaft zu fördern. Ein wichtiger Schritt besteht für uns darin, die Transparenz in der Lieferkette zu erhöhen und die Herkunft aller unserer palm(kern)öl-basierten Rohstoffe nachvollziehbar zu machen: von der Rohstoffquelle bis zu den fertigen Derivaten.

Eine nachhaltige Palm(kern)öl-Wirtschaft führt nicht zur Abholzung von Regenwäldern (Primär- oder Sekundärwald). Nachhaltig angebaut, sind Palmen ökologisch sehr effiziente Ölpflanzen, die auf einer vergleichsweise kleinen Anbaufläche eine maximale Ölproduktion ermöglichen. Deshalb engagieren wir uns sowohl im „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) als auch im „Forum Nachhaltiges Palmöl“ (FONAP) für eine nachhaltige Palm(kern)öl-Wirtschaft.  

 Als FONAP-Mitglied setzen wir uns zudem dafür ein, dass die bestehenden Zertifizierungskriterien weiterentwickelt werden. Dazu zählen:

  • Stopp des Anbaus auf Torfböden und anderen Flächen mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Verbot von hochgefährlichen Pestiziden (entsprechend den Konventionen von Rotterdam und Stockholm, WHO 1a und 1b sowie Paraquat)
  • Einführung strenger Reduktionsziele für Treibhausgase
  • Sicherstellung, dass zertifizierte Palmölmühlen auch nicht-zertifizierte Rohware (Fresh Fruit Bunches) ausschließlich aus legalem Anbau beziehen

In den vergangenen Jahren haben wir bei der Umstellung auf nachhaltig produziertes Palm(kern)öl kontinuierlich deutliche Fortschritte erzielt. Bis 2020 sollen in unseren Produkten und Formeln alle Inhaltsstoffe, die auf Palm(kern)öl basieren, physisch nachhaltig zertifiziert sein („Certified Sustainable Palm Kernel Oil“). Unser Ziel ist die komplette Umstellung auf segregierte, mindestens jedoch auf massenbilanzierte Palm(kern)öle und entsprechende Derivate. Bis dahin gleichen wir verbleibende Volumina über den Kauf von RSPO „Book and Claim“-Zertifikaten aus. Das Ergebnis: Seit 2014 sind 100 Prozent der von uns eingesetzten palm(kern)öl-basierten Inhaltsstoffe über Zertifikate abgedeckt – entweder direkt über das zertifizierte Rohmaterial oder durch „Book and Claim“-Zertifikate. 

Mit unserer „Palm Sustainability Roadmap“ steuern und koordinieren wir den Weg unseres Unternehmens hin zu einer Rohstoffbeschaffung aus zertifiziert nachhaltigen Quellen – und das weltweit. Ein wichtiger Meilenstein ist die offizielle RSPO Supply Chain Zertifizierung, die 2016 erfolgte: Wir konnten im Rahmen des Audits unsere konsequente Ausrichtung auf eine nachhaltige Palmöl-Wirtschaft aufzeigen und nachweisen, dass wir alle entsprechenden RSPO-Kriterien erfüllen. Das Ergebnis ist eine Auszeichnung mit dem RSPO Multi-Site SCCS Zertifikat. Schon 2015 wurden unsere Produktionszentren weltweit mit den ersten zertifiziert nachhaltigen palm(kern)öl-basierten Materialien beliefert. Bis Ende 2016 hatten wir bereits 30 % der eingesetzten Rohstoffe auf massenbilanziertes Palm(kern)öl umgestellt. Bis wir unser ambitioniertes Ziel einer vollständigen Umstellung für 2020 erreicht haben, gleichen wir die verbleibenden Anteile über Zertifikate aus.

Lesen Sie hier mehr über die Auswahl und den Einsatz von Rohstoffen bei Beiersdorf.

Führt Beiersdorf Tierversuche durch?

Tierversuche sind für Kosmetikprodukte in der EU seit 2004 – und für alle Inhaltsstoffe dieser Produkte seit 2013 – vollständig verboten. Beiersdorf hält sich selbstverständlich daran und hat auch schon lange davor auf Tierversuche verzichtet, wann immer dies möglich war. Wir sind davon überzeugt, dass Tierversuche an unseren Produkten für den Nachweis von deren Sicherheit und Wirksamkeit nicht erforderlich sind.

Zusammen mit externen Partnern, beispielsweise im europäischen Kosmetikverband Cosmetics Europe und der EPAA (European Partnership for Alternatives to Animal Testing), einer Partnerschaft von sieben Industriesektoren mit der Europäischen Kommission, arbeiten wir darauf hin, dass alternative Testmethoden entwickelt und anerkannt werden und so Tierversuche ersetzen.

Lesen Sie hier mehr über die Auswahl und den Einsatz von Rohstoffen bei Beiersdorf sowie unseren Einsatz für tierversuchsfreie Alternativen.

Produziert Beiersdorf auch für andere (Handels-)Marken?

Wir produzieren seit jeher für niemand anderen, also auch nicht für Handelsmarken. Nur dort, wo Beiersdorf draufsteht, ist auch die vertraute Beiersdorf Qualität und Pflege drin.