Lebenszyklusanalyse: Wie wir unsere Produkte nachhaltiger machen

Für die Bewertung der Auswirkungen eines Produkts auf Natur und Mensch ist die Betrachtung seines vollständigen Lebenszyklus von großer Bedeutung. Mittels der sogenannten Lebenszyklusanalyse (LZA) werden alle Effekte von der Rohstoffbeschaffung bis zur Entsorgung betrachtet und aufsummiert. Wichtige Stationen sind hierbei beispielsweise die Produktion der eingesetzten Rohstoffe, der Transport der fertigen Produkte und ihre Anwendung seitens unserer Konsument*innen. Schlussendlich gibt eine detaillierte Ökobilanz des Produktes Aufschluss darüber, wie es sich sowohl positiv als auch negativ auf verschiedene Bereiche auswirkt und wo noch eindeutige Verbesserungspotentiale ausgeschöpft werden können. Diese können je nach Produkt sehr unterschiedlich sein.

Durch die präzise Identifikation von Schwachstellen entlang der Beschaffungs- und Produktionsketten können also auch wichtige Entscheidungen getroffen werden, die die Nachhaltigkeit unserer Produkte verbessern. Zum Beispiel sind wir in der Lage durch den Vergleich von Lebenszyklus-Daten von Verpackungsmaterialien, die umweltfreundlichsten Produktionsverfahren zu identifizieren und einsetzen.

Demnach trägt eine LZA maßgeblich dazu dabei, Fortschritte bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele zu erzielen. Durch LZA können wir unseren CO2- und Wasser-Fußabdruck in der Lieferkette präziser messen und reduzieren, was zu den Fokusfeldern unserer Nachhaltigkeitsagenda beiträgt. Besonders dabei die Kreislauffähigkeit unserer Verpackungen und Inhaltsstoffe anzustreben, kommen LZA zum Einsatz. Außerdem ist der Bezug von nachhaltigen Materialen und Rohstoffen für die Ökobilanz eines Produktes oft ausschlaggebend.