Der Unternehmensbereich Consumer verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres einen organischen Umsatzrückgang von 4,0%, der vor allem auf die anhaltenden Herausforderungen bei NIVEA zurückzuführen ist. Das EBIT ohne Sondereffekte belief sich im ersten Halbjahr auf 632 Mio. € (H1 2025: 691 Mio. €). Die EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte lag bei 15,4% (H1 2025: 16,0%).
Der Unternehmensbereich Derma setzte seine starke Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 fort und erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 7,8%. Trotz einer anspruchsvollen Vergleichsbasis im zweiten Quartal entwickelte sich Derma erneut besser als der Markt. Eucerin setzte seinen Wachstumskurs fort, getragen von den innovativen Wirkstoffen Epicelline® und Thiamidol®. Der Erfolg der Strategie zur Erschließung zusätzlicher Wachstumsmärkte („White Spaces“) zeigt sich in den starken Wachstumsraten in wichtigen Regionen wie Nordamerika, Brasilien und China im zweiten Quartal. Zukünftig erwartet Beiersdorf zusätzliche Wachstumsimpulse durch die Erweiterung von Aquaphor in die Kategorie Körperlotionen & Cremes. Dadurch wird das Wachstumspotenzial der Marke deutlich erweitert.
Beiersdorfs Luxusmarke La Prairie verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen organischen Umsatzrückgang von 6,9%. Während vorübergehende Störungen im US-amerikanischen Department-Store-Geschäft sowie im chinesischen Travel-Retail-Geschäft die Entwicklung im ersten Quartal belasteten, kehrte die Marke im zweiten Quartal mit einem organischen Umsatzwachstum von 2,2% wieder auf den Wachstumskurs zurück. Mit der Einführung einer neuen Einstiegslinie im September will La Prairie neue Verbrauchergruppen gewinnen und den Vertrieb gezielt ausweiten.
Der Unternehmensbereich Health Care mit den Marken Hansaplast und Elastoplast setzte seine positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 fort und erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 4,0%. Unterstützt wurde das Ergebnis durch kontinuierliche Innovationen im Bereich Wundversorgung sowie eine starke Verbrauchernachfrage über verschiedene Kategorien und Märkte hinweg.
NIVEA verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen organischen Umsatzrückgang von 6,8%. Ursächlich waren zum einen vorübergehende Belastungen der Auslieferungen an den Handel, ein später als erwarteter Start der Sonnensaison in Europa, Lagerbestandsabbau im Handel sowie verzögerte Abverkäufe bei wichtigen Innovationen. Während sich diese Faktoren vor allem auf die Auslieferungen an den Handel auswirkten, blieben die Einzelhandelsumsätze von NIVEA im ersten Halbjahr positiv. Gleichzeitig belasteten die Krise im Nahen Osten sowie anhaltende Herausforderungen im Kernportfolio von NIVEA weiterhin die Geschäftsentwicklung der Marke.