24.06.2026

Grünes Licht für das geplante Stadtquartier in Eimsbüttel

  • TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung investiert rund 700 Mio. € in die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers in Hamburg-Eimsbüttel
  • Auf dem 34.000 m² großen Areal zwischen Unnastraße und Quickbornstraße sollen bis zu 850 Wohnungen entstehen
  • Planungsgrundlagen haben Bestand, zentrale Konzepte wurden weiterentwickelt

Hamburg, 24. Juni 2026 – Die Entwicklung des neuen Wohn- und Stadtquartiers auf dem ehemaligen Beiersdorf-Areal zwischen Unnastraße und Quickbornstraße geht in die nächste Phase. Nach einer detaillierten Prüfung hat die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung als Eigentümerin des Grundstücks grünes Licht für die Umsetzung des Projekts gegeben. Der Anlass für die Quartiersentwicklung ist der im Jahr 2023 erfolgte Umzug der Konzernzentrale der Beiersdorf AG auf den Campus an der Beiersdorfstraße.

Investition von rund 700 Mio. € am Heimatstandort Hamburg

„Die TROMA wird rund 700 Mio. € in die Entwicklung eines zukunftsfähigen Stadtquartiers auf dem historischen Gelände unseres Unternehmens investieren“, sagt Astrid Hermann, Finanzvorständin der Beiersdorf AG und Vorsitzende des TROMA-Vorstands. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Hamburg und zu unserer weiteren Entwicklung in Eimsbüttel.“

Projekt an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst

In den vergangenen Jahren haben sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark verändert. Vor diesem Hintergrund hat die TROMA das Projekt seit der Vorstellung des Siegerentwurfs der hochbaulichen Entwurfsstudie im Jahr 2023 erneut überprüft und in zentralen Punkten weiterentwickelt. Dies betrifft insbesondere das Wohn- und Nutzungskonzept, die Mobilität, die Energieversorgung und die Freiraumgestaltung. Die Leitlinien der Planung sind jedoch unverändert geblieben. Dazu zählen insbesondere die Erkenntnisse aus der umfangreichen Bürger*innen-Beteiligung der Jahre 2018 bis 2023 sowie die Ergebnisse der städtebaulichen, freiraumplanerischen und hochbaulichen Wettbewerbsverfahren. Zugleich wurde das Konzept aber auch an die aktuellen Bedingungen auf den Bau-, Immobilien- und Kapitalmärkten sowie an veränderte Anforderungen an Wohnen, Arbeiten und Mobilität angepasst. Auf dieser Grundlage ist sichergestellt, dass die Investition langfristig wertstabil bleibt.

Dazu Karen Pein, die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Hamburg braucht mehr Wohnraum – und dafür müssen wir auch große und anspruchsvolle Projekte voranbringen. Die Fortführung der Entwicklung an der Unnastraße ist deshalb eine sehr gute Nachricht für Eimsbüttel und für ganz Hamburg. Bis zu 850 neue Wohnungen sind ein spürbarer Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarkts. Zugleich zeigt das Projekt, dass wir auch unter schwierigen äußeren Rahmenbedingungen tragfähige Lösungen finden können, wenn alle Beteiligten so konstruktiv zusammenarbeiten.“

Ein gemischtes und vielfältiges Stadtquartier

Geplant ist ein gemischt genutztes Stadtquartier mit verschiedenen Wohnformen. Das Konzept sieht unterschiedliche Wohnungsgrößen vor, die für die verschiedenen Lebensphasen geeignet sind. Ergänzend soll ein Nutzungsmix aus Arbeiten, Nahversorgung, Gastronomie, Gewerbe und kulturellen Angeboten entstehen. Es sind ausschließlich Mietwohnungen geplant, 20 % davon öffentlich gefördert. Darüber hinaus umfasst das Nutzungskonzept Kitas, Wohnraum für Studierende und Senior*innen sowie Serviced Apartments. Ein wichtiger Bestandteil der Planung ist zudem ein Mobilitätskonzept mit gebündelten Parkmöglichkeiten, Angeboten zur geteilten Mobilität und einer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Für Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Christian Zierau ist „dieses Projekt ein echtes Gemeinschaftswerk: Von Anfang an haben wir mit den Menschen aus Eimsbüttel gemeinsam Ideen für ein lebendiges, vielfältiges Quartier entwickelt. Hier entsteht nicht nur dringend benötigter Wohnraum, sondern ein Stück Stadt, das neue Wege für nachhaltiges Zusammenleben, moderne Mobilität und soziale Infrastruktur aufzeigt. Jetzt geht es weiter.“

Ausblick auf die nächsten Schritte

Das Quartier soll in mehreren Abschnitten realisiert werden. Im nächsten Schritt wird das Bebauungsplanverfahren fortgeführt. Der Rückbau der Bestandsgebäude wird frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen. Anschließend erfolgt die bauliche Entwicklung in Etappen über mehrere Jahre hinweg. Die ersten Wohnungen sollen ab 2031 bezugsfertig sein.

Über die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung

Die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung ist die Pensionskasse von Beiersdorf. Sie wurde im Jahr 1915 von Dr. Oscar Troplowitz und seinem Schwager und Mitgesellschafter Dr. Otto Hanns Mankiewicz gegründet. Zweck der Stiftung ist es, den Mitarbeitenden Übergangs- und Ruhegeld sowie den Hinterbliebenen der Mitarbeitenden Witwen- und Waisengeld zu gewähren. Die Entwicklung und Realisierung des Projekts „Stadtquartier“ erfolgt in Zusammenarbeit mit der Beiersdorf Urban Development GmbH, die als Projektentwicklungs- und Realisierungspartner fungiert.

Pressekontakt

Christina Hoberg
Corporate Communications

Beiersdorf AG
Beiersdorfstraße 1-9
22529 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40 - 4909 2001

 

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