Von der Haut lernen

Jede Haut ist anders, aber jede leistet Außergewöhnliches: Sie bietet dem Körper Schutz, unterstützt bei der Atmung, reguliert die Körpertemperatur und bildet Stoffe, die für sie selbst und den Körper wichtig sind. Und sie ist ein unvergleichliches Sinnesorgan. Gute Gründe dafür, unsere Haut sorgfältig zu pflegen und zu schützen. Die menschliche Haut ist außerdem auch der beste Lehrmeister für die Beiersdorf Forschung: Ihre Biologie bietet immer wieder neue Ansatzpunkte für innovative Wirkstoffe und Produkte.  

Im Hamburger Forschungszentrum von Beiersdorf entschlüsselt ein multidisziplinäres Team aus Human-, Zell- und Molekularbiologen, Immunologen und Biochemikern täglich neue Prozesse in den Tiefen der menschlichen Haut. Dabei wird genau hingeschaut: elektronenmikroskopisch, mit biochemischen, molekularbiologischen oder zelldynamischen Verfahren. Ihre Suche gilt neuartigen Wirkstoffen, die biologische Vorgänge in den Hautzellen auf natürliche Weise schützen, unterstützen oder fördern. Als Bestandteil unserer Produkte helfen diese Wirkstoffe später, die Haut zu vitalisieren und ihre Funktionen zu optimieren.  

Eine Gruppe von Physikern und Bioingenieuren unterstützt die Beiersdorf Hautforscher bei ihrer Arbeit, vermisst beispielsweise die Hauteigenschaften von Probanden mit neuesten biophysikalischen Methoden auf Faltigkeit und Elastizität, Dicke und Feuchtigkeit. Mit ihnen wird schließlich auch die Wirkung der innovativen Beiersdorf Hautpflegeprodukte auf die Verfeinerung des Hautbilds und die Stärkung der Hautstruktur nachgewiesen. Denn das ist die Mission der Beiersdorf Forschung: Maßgeschneiderte Produkte zu entwickeln, die sorgfältig formuliert und gewissenhaft getestet und auf natürliche Weise wirksam sind.

Funktion und Aufbau der menschlichen Haut

Mit bis zu zwei Quadratmetern Fläche und einem Gewicht von bis zu 12 Kilogramm ist die Haut das größte Organ des Menschen und übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben. Mit Hilfe von etwa 1,5 Millionen winzigen Nervenenden in der Haut, ist es möglich Vibration und Schmerz wahrzunehmen, zu tasten sowie Druck und Temperaturreize zu empfinden. Als „Aufnahmeorgan“ kann die Haut Substanzen aus der Umwelt in den Körper aufnehmen – beispielsweise beim Auftragen von Pflegeprodukten. Der Säureschutzmantel verhindert, dass Keime in den Körper eindringen. Mit der Bildung von Schweiß wird eine Überhitzung verhindert. Und natürlich ist die Haut ein hoch spezialisierter Schutzwall gegen Feuchtigkeitsverlust, Kälte, UV-Licht, mechanische Reize und Krankheitserreger.

Zum Aufbau der menschlichen Haut

Menschliche Haut - Die Epidermis
Die Epidermis bildet die oberste Hautschicht

Epidermis

Die äußerste Hautschicht ist die Epidermis, die  ihrerseits aus verschiedenen Zellschichten besteht: In der untersten werden kontinuierlich neue Zellen, sogenannte Keratinozyten gebildet. Innerhalb von nur zwei Wochen wandern diese an die Hautoberfläche, sterben ab, verhornen und bilden dort zusammen mit speziellen Lipiden eine neue gefestigte, schützende Oberhautschicht, die Hornschicht. An der Hautoberfläche schuppen die verhornten Zellen zuletzt unmerklich ab. Auf diese Weise erneuert sich die Epidermis alle vier Wochen einmal komplett neu. In der unteren Epidermis finden sich darüber hinaus die Pigmentzellen, Melanozyten genannt. Diese bilden das Pigment Melanin und sind verantwortlich dafür, dass die Haut eine schützende Bräune aufbaut, sobald diese mit UV-Licht in Berührung kommt.

Menschliche Haut - Die Dermis
Die Dermis ist das Bindeglied zwischen Epidermis und Subcutis

Dermis

Die Dermis ist merklich dicker als die Epidermis. Man unterscheidet in der Dermis nochmals zwei Schichten: Die relativ dünne papiläre Dermis und die größere retikuläre Dermis. Die Papillar-Schicht dient der Verankerung der Epidermis. Die Grenzfläche zwischen Epidermis und Papillar-Schicht hat dazu vielfache Ausstülpungen (Papillen). In diesen befinden sich kleinste Blutgefäße, die Kapillaren. In der Papillar-Schicht sitzen auch sensorische Zellen, die Vibrationen und Berührungen erspüren können, und bewegliche Abwehrzellen. Bindegewebe-bildende Zellen (Fibroblasten) bilden zudem ein Netzwerk aus Kollagen und elastischen Strängen aus, das der Haut Elastizität und Festigkeit verleiht. Dieses Netzwerk setzt sich bis in die Retikularschicht fort.

Menschliche Haut - Die Subcutis
Die Subcutis bildet die unterste Hautschicht

Subcutis

Die Subcutis befindet sich unter der Dermis und bildet damit die unterste Hautschicht. Sie besteht vorrangig aus Binde- und Fettgewebe. Allerdings ist sie nicht nur als Fettspeicher dienlich, sondern fungiert auch als Polsterung, Stoßdämpfer und Isolierung für den Körper.

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