Unternehmen FAQ

Allgemeine Fragen

  • Die Beiersdorf AG ist ein global agierendes Hautpflegeunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Als etablierter DAX‑Konzern stehen wir seit über 140 Jahren für innovative und wissenschaftsbasierte Hautpflege und führen mit NIVEA eine der weltweit größten Hautpflegemarken. 

  • Das internationale Portfolio von Beiersdorf umfasst einige der weltweit bekanntesten Hautpflegemarken. Unsere ikonische Marke NIVEA steht seit über 110 Jahren für Pflege, Vertrauen und Innovation und ist in mehr als 95 Ländern Marktführer im Hautpflegesegment. Zum Portfolio gehören außerdem die Marken Eucerin, La Prairie, Chantecaille sowie Hansaplast, Elastoplast und CURITAS, die Pflege für unterschiedliche Bedürfnisse anbieten. Darüber hinaus ist tesa SE als 100%ige Tochtergesellschaft Teil von Beiersdorf und zählt zu den weltweit führenden Herstellern technischer Klebebänder und selbstklebender Produktlösungen für Industrie, Gewerbe und Endverbraucher*innen.

  • Weltweit arbeiten 22.399 Mitarbeitende (Anzahl am 31.12.2025) in über 190 internationalen Tochtergesellschaften bei Beiersdorf.

  • Im Jahr 2025 betrug der Gesamtumsatz von Beiersdorf 9.852 Millionen Euro. Weitere Zahlen können Sie in unserem Geschäftsbericht nachlesen.

  • Mit über 190 Tochtergesellschaften und mehr als 22.000 Mitarbeitenden ist Beiersdorf weltweit präsent. Produktionsstätten in der ganzen Welt sowie regionale Innovationszentren sorgen für die konsequente Umsetzung lokal unterschiedlicher Wünsche und Hautbedürfnisse unserer Verbraucher*innen. Neben unserem global bedeutenden Forschungs- & Entwicklungszentrum in Hamburg verfügen wir über regionale Innovationszentren in China (Shanghai), USA (New Jersey), Brasilien und Indien. 

  • Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil Beiersdorfs Win with Care-Strategie. Seit der Einführung unserer Nachhaltigkeitsagenda im Jahr 2019 haben wir deutlich messbare Fortschritte erzielt. Damit bleiben wir auf Kurs, unser langfristiges Klimaziel zu erreichen: Netto-Null-Emissionen bis 2045. Bis Ende 2025 haben wir es geschafft, unsere absoluten Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scopes 1–3) um ganze 33 % gegenüber 2018 zu senken. Damit haben wir unser Klimaziel für 2025 nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen – ein wichtiger Meilenstein. Branchenweit sind wir damit führend in der Emissionsreduktion. Ein wesentlicher Treiber dieses Erfolgs ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte. In den vergangenen Jahren haben wir viele Formulierungen verbessert und Verpackungslösungen neu gedacht. So haben wir auch unser Ziel erreicht, bis Ende 2025 30 % recycelte Kunststoffe in unseren Verpackungen einzusetzen. Wir wollen das beste Hautpflegeunternehmen der Welt sein – und dazu gehört es, unser Net‑Zero‑Ziel zu erreichen. Deshalb gehen wir nun in die nächste Phase und arbeiten auf unser neues, Klimaziel hin: –35 % Treibhausgasemissionen über Scopes 1–3 bis 2030, gemessen an 2018. Dieses Ziel folgt dem 1,5‑Grad‑Pfad, ist von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert und zahlt somit direkt auf unser Net‑Zero‑Ziel 2045 ein. Für Beiersdorf ist Nachhaltigkeit kein Zusatz. Sie ist Teil dessen, wie wir innovieren, arbeiten und wachsen – zum Wohl der Menschen, der Umwelt und unseres Unternehmens.

Aktuelle Themen

  • Bei Beiersdorf sind seit Ende 2021 weltweit alle neuen NIVEA Produkte und seit Ende 2023 auch sämtliche kosmetische Rezepturen von Eucerin vollständig frei von Mikroplastik – gemäß der Definition des United Nations Environment Programme (UNEP). Damit setzen wir heute weltweit auf Formulierungen, die ohne Mikroplastik auskommen und zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit unserer Umwelt beitragen. Dieser Anspruch hat bei Beiersdorf eine lange Tradition: Bereits 2013 entschieden wir uns als eines der ersten Kosmetikunternehmen, keine Peeling-Partikel aus Polyethylen mehr in unseren abwaschbaren, reinigenden Körperpflegeprodukten einzusetzen und stattdessen auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Damit haben wir schon vor elf Jahren einen wegweisenden Schritt in Richtung einer Kosmetik ohne Mikroplastik gemacht – und diese Entwicklung seither erfolgreich vorangetrieben.

  • Aluminium ist das häufigste Metall in der Erdkruste. Das Aluminiumsalz Aluminiumchlorohydrat (ACH) ist eine Verbindung aus der Gruppe der Aluminiumsalze, die aus reinem Aluminium gewonnen und als Wirkstoff in Anti-Transpirantien verwendet wird. Es verengt die Schweißdrüsen und hemmt somit die Schweißbildung unter den Achseln. Die Entstehung unangenehmer Körpergerüche wird dadurch verhindert und die Entstehung nasser Flecken auf der Kleidung bleibt aus. Aluminiumsalzfreie Deodorants verhindern hingegen durch Duftstoffe und antibakterielle Wirkstoffe in erster Linie unangenehme Gerüche nach dem Schwitzen, die durch Bakterien auf der Haut entstehen. Zusätzlich können sie das Wachstum der geruchsverursachenden Bakterien eindämmen und somit unangenehme Körpergerüche verhindern. Wir bieten unseren Verbraucher*innen die Wahl aus einem breiten Produktangebot an sowohl reinen Deodorants als auch schweißhemmenden Anti-Transpirantien.Anti-Transpirantien und andere kosmetische Produkte mit Aluminium können sicher und bedenkenlos verwendet werden. Aluminiumchlorohydrat aus Anti-Transpirantien wird beim Kontakt mit Schweiß zu einem unlöslichen Feststoff (Aluminiumhydroxid), der praktisch nicht in die Haut eindringen kann. Weder die tägliche Nutzung von Anti-Transpirantien mit Aluminiumsalzen noch die Verwendung direkt nach der Rasur erhöhen die Aufnahme von Aluminium in den Körper. Auch die tägliche Verwendung anderer aluminiumhaltiger Kosmetikprodukte trägt nicht signifikant zur Gesamtaufnahme von Aluminium bei, wie jüngste wissenschaftliche Daten gezeigt haben.

    Das SCCS (wissenschaftliches Beratergremium zur Verbrauchersicherheit der EU Kommission) veröffentlichte im März 2024 Konzentrationen an Aluminium in verschiedensten Kosmetikprodukten, die als sicher zu betrachten sind. Alle Beiersdorf-Produkte stehen im Einklang mit den vom SCCS definierten Konzentrationen für die jeweiligen Produktkategorien.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die sichere Verwendung von Aluminium in Antitranspirantien auf Basis aktuellster wissenschaftlicher Daten klar bestätigt.Trotz jahrzehntelanger Forschung wurde weder ein Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Anti-Transpirantien-Nutzung, noch Alzheimer und der Verwendung schweißhemmender Mittel gefunden.

  • Parabene werden in vielen wasserhaltigen Kosmetikprodukten als wirksamer Konservierungsstoff eingesetzt. Indem er die Ausbreitung von Bakterien und Schimmelpilzen nach dem Öffnen des Produktes verhindert, trägt der Stoff wesentlich zur Sicherheit der Verbraucher*innen bei. In weiten Teilen der Kosmetikindustrie werden Parabene aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit und wissenschaftlich belegten guten Verträglichkeit bei den Anwender*innen seit circa 80 Jahren eingesetzt. Es sind die am besten erforschten Konservierungsstoffe. 

    Parabene stehen immer wieder in der öffentlichen Diskussion und verständlicherweise verunsichert dies viele Verbraucher*innen. Die vereinzelt vertretene Vermutung, dass Parabene sich im menschlichen Körper ablagern, das Hormonsystem stören und Krankheiten begünstigen könnten, stehen jedoch im Widerspruch zu den Forschungsergebnissen vieler unabhängiger wissenschaftlicher Untersuchungen, die in den vergangenen Jahrzehnten durchgeführt wurden. Von der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Parabenen gehen übereinstimmend auch die Europäische Kommission und die unabhängige US-amerikanische Bewertungskommission „Cosmetic Ingredient Review“ (CIR) aus. Demnach werden sämtliche Parabene, die unser Körper aufnimmt, zügig abgebaut. Sie lagern sich weder ab, noch wirken sie sich negativ auf unser Hormonsystem aus. Kürzlich veröffentlichte Stellungnahmen des Scientific Committee on Consumer Safety of the European Comission (SCCS) bewerten die Verwendung von Parabenen erneut als sicher. Die anerkannte Expertise und unternehmensinterne Forschungsarbeit bei Beiersdorf auf dem Gebiet der Hautpflege steht mit dieser Einschätzung in vollem Einklang. Auch nach der Einschätzung etwa des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung und der Stiftung Warentest haben Parabene keine hormonähnliche Wirkung bei der Produktanwendung. Parabene sind als Konservierungsstoffe in kosmetischen Produkten gesetzlich zugelassen.

    Für Verbraucher*innen, die Parabene dennoch vermeiden wollen, bieten wir Paraben-freie Produkte an -tatsächlich enthält der weit überwiegende Teil unseres Produktportfolios keine Parabene. 

  • Als Nanopartikel bezeichnet man Partikel, die eine Größe kleiner 100 nm haben. In Sonnenschutzprodukten kommen Titandioxid und Zinkoxid zum Einsatz. Sie dienen als besonders effektive mineralische UV-Filter, da sie die schädlichen UV-Strahlen des Sonnenlichts reflektieren und durch die Nano-Partikelgröße eine besonders leichte Verteilung unserer Sonnenschutzprodukte auf der Haut ermöglichen. 

    Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die von Beiersdorf genutzten Nanopigmente Titandioxid und Zinkoxid die Hautbarriere nach dem Auftragen nicht durchdringen und daher auch nicht in den Körper gelangen. Sie sind umfassend untersucht und mehrfach durch unabhängige wissenschaftliche Gremien, wie zum Beispiel dem SCCS (Scientific Committee for Consumer Safety), als ungefährlich eingestuft worden.

    Verbraucher*innen können darauf vertrauen: Sonnenschutzprodukte mit den UV-Filtern Titanoxid und Zinkoxid in Nano-Form können bedenkenlos verwendet werden und liefern einen wichtigen Beitrag, um die Haut vor Sonnenbrand, Hautkrebs und vorzeitiger Alterung zu schützen. 

    Hier finden unsere Verbraucher*innen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Sonnenschutz.

  • Viele Inhaltsstoffe, die für die Herstellung von Kosmetikprodukten essenziell sind, etwa Emulgatoren und Tenside, werden aus mineralischen oder pflanzlichen Ölen gewonnen. Dazu zählen auch Palm‑ und Palmkernöl. Als produzierendes Unternehmen der Kosmetikindustrie bezieht Beiersdorf selbst jedoch kein Palm‑ oder Palmkernöl in Reinform und stellt auch keine darauf basierenden Derivate her. Unser Ziel, bis Ende 2020 100 % nachhaltig zertifiziertes Palm(kern)öl und dessen Derivate einzusetzen, haben wir erreicht. Damit verwenden wir in unseren Produkten ausschließlich palmbasierte Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen nach dem Mass-Balance-Modell des RSPO. Alle unsere Lieferant*innen verpflichten sich zudem auf unseren Code of Conduct, der klare soziale und ökologische Standards festlegt und eine verantwortungsvolle Beschaffung sicherstellt. Wir arbeiten eng mit unseren Partner*innen entlang der gesamten Lieferkette zusammen, denn unser gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige Palm‑ und Palmkernölwirtschaft zu fördern. Eine nachhaltige Palm‑ und Palmkernölwirtschaft trägt nicht zur Abholzung von Regenwäldern (Primär- oder Sekundärwäldern) bei. Nachhaltig angebaut, zählen Ölpalmen zu den effizientesten Ölpflanzen der Welt, da sie auf vergleichsweise kleiner Anbaufläche hohe Erträge liefern. Deshalb engagieren wir uns im „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) und im „Forum Nachhaltiges Palmöl“ (FONAP), um die Branche weiterzuentwickeln. Als aktives FONAP‑Mitglied setzen wir uns dafür ein, dass bestehende Zertifizierungskriterien kontinuierlich verbessert werden. Die Einhaltung dieser Standards wird jährlich durch RSPO‑Audits überprüft und durch die Verleihung des RSPO Multi‑Site SCCS‑Zertifikats bestätigt.

  • Als eines der führenden forschenden Unternehmen engagieren wir uns seit über 40 Jahren intensiv und erfolgreich für die Entwicklung und Akzeptanz von alternativen Testmethoden. Wir setzen uns entschlossen dafür ein, Tierversuche weltweit überflüssig zu machen. In der EU sind Tierversuche für Kosmetikprodukte bereits seit 2004 – und für alle Inhaltsstoffe dieser Produkte seit 2013 – vollständig verboten. Wir sind davon überzeugt, dass Versuche an Tieren nicht erforderlich sind, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit unserer kosmetischen Produkte nachzuweisen. Aus diesem Grund führen wir keine Tierversuche für Kosmetikprodukte und deren Inhaltsstoffe durch oder geben sie in Auftrag – es sei denn, dies ist uns im Ausnahmefall zwingend gesetzlich vorgeschrieben.

    Mehr über unser Engagement im Bereich alternativer Testmethoden gibt es hier.