Products

Rohstoffe

 

Strenger Auswahlprozess. Hohe Rohstoffqualität.

Einige der Rohstoffe, die wir einsetzen, sind nur begrenzt vorhanden und ihre dauerhafte Verfügbarkeit ist nicht garantiert. Um dieser Tatsache frühzeitig zu begegnen, arbeiten wir kontinuierlich an Zukunftsstrategien. Um unser Ziel, bis 2020 die Hälfte unseres Umsatzes mit Produkten, die eine signifikant reduzierte Umweltbelastung aufweisen, zu erreichen, haben wir eine Nachhaltigkeits-Scorecard für unsere Produkte entwickelt. Auf diese Weise können wir den Produktentwicklungsprozess noch besser steuern und den Verpackungsabfall minimieren sowie die Effizienz unserer Formeln maximieren.

 

Die 2006 erarbeitete Rohstoff-Policy dokumentiert unseren sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen und legt international einheitliche Kriterien für deren Auswahl fest. 

 

Florena setzt auf natürliche und nachwachsende Rohstoffe

Florena setzt in allen Pflegeprodukten (inkl. Seifen und Duschen) bevorzugt Inhaltsstoffe aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen ein und verzichtet komplett auf künstliche Farbstoffe, Mineralöle, Silikone und Polyethylenglykol (PEGs). Darüber hinaus beinhalten alle Florena Pflegeprodukte Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. 

In der straffenden Pflegeserie verwendet Florena beispielsweise die BIO-Klettenfrucht aus dem Unteren Saaletal in Sachsen-Anhalt. Mit dem Kauf der Klettenfrüchte werden gezielt Projekte zur Erhaltung seltener Pflanzenarten und damit der biologischen Vielfalt gefördert – zum einen durch die Pflege, zum anderen durch die Entwicklung entsprechender Habitate. Zusätzlich unterstützt Florena das Engagement des Landschaftspflegevereins Saaletal e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, die bedeutende biologische Vielfalt der Region insgesamt zu erhalten.

 

Ein weiteres Beispiel ist die Mischhaut-Pflegeserie bei der Grüner Tee aus Sri Lanka eingesetzt wird. Der Rohstoff ist ein „Fair Trade“-Produkt und kommt ebenfalls aus kontrolliert biologischem Anbau. Damit werden beispielsweise feste Preise garantiert, die 50 % über dem Marktpreis liegen sowie unentgeltliche Schulungen und technische Beratung angeboten. Allein durch die Kaufkraft von Florena werden die Bauern vor Ort unterstützt, sich selbst zu helfen und dabei eine höhere Produktivität zu erzielen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu Florenas Markenphilosophie und den BIO-Inhaltststoffen. ...mehr

Auf dem Weg zu nachhaltigem Palmöl

Beiersdorf bezieht kein Palmöl zur Herstellung von Kosmetika und stellt auch keine weiterverarbeiteten Stoffe auf der Basis von Palmöl oder Palmkernöl her. Allerdings setzen wir – wie in der Kosmetikindustrie üblich – in einer Reihe von Produkten Hilfsstoffe wie Emulgatoren und Tenside ein. Diese werden üblicherweise auf der Basis von mineralischen und pflanzlichen Ölen wie zum Beispiel Kokosnussöl, Rapsöl oder eben Palmöl und Palmkernöl hergestellt. Darüber hinaus bezieht Beiersdorf von einem Lieferanten Festseifen, eine davon enthält einen Inhaltsstoff mit verarbeitetem Palmkernöl. Unser Ziel ist es, bis 2015 sicherzustellen, dass alle Zulieferer nachhaltig produziertes und zertifiziertes Palmöl bzw. Palmkernöl für die an uns gelieferten Rohstoffe verwenden. Bis dahin kauft Beiersdorf regelmäßig eine dem Jahresverbrauch entsprechende Anzahl von Zertifikaten und unterstützt damit die Produktion von nachhaltig erzeugtem Palm- und Palmkernöl. Zudem setzen wir uns in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten für mehr Transparenz in der Lieferkette ein. Als Mitglied des RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) unterstützt Beiersdorf außerdem die Förderung nachhaltiger Anbaumethoden für Palmöl. Zu den mehr als 500 Mitgliedern des RSPO gehören Palmölproduzenten, ölverarbeitende Unternehmen, Öl-Händler, Unternehmen der Konsumgüterindustrie, Banken, Investoren sowie zahlreiche Nichtregierungsorganisationen. Dies ist nur eine von vielen Bemühungen im Bereich der verantwortungsvollen Lieferkette. ...mehr

 

Alternativen zu Tierversuchen

Beiersdorf führt keine Tierversuche mit kosmetischen Produkten durch. Das war bereits unsere Politik lange bevor entsprechende gesetzliche Regelungen in der Europäischen Union 2004 in Kraft getreten sind. Wir sind davon überzeugt, dass Tierversuche mit kosmetischen Produkten für den Nachweis von Sicherheit und Wirksamkeit nicht erforderlich sind. Einige Inhaltsstoffe kosmetischer Produkte werden jedoch im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften von Lieferanten in Tierversuchen getestet.

 

Die Inhaltstoffe von Kosmetika unterliegen in Europa dem Chemikalienrecht (REACH). Für die Registrierung von Stoffen sind in der Regel Daten aus Tierversuchen erforderlich, um die Sicherheit für Mensch und Umwelt nachzuweisen. Der Gesetzgeber hat sich sehr darum bemüht, die Anzahl notwendiger Tierversuche einzuschränken und die kosmetische Industrie investiert Millionenbeträge, um alternative Testmethoden zu entwickeln. Leider gibt es trotz jahrelanger immenser Anstrengungen von Industrie und Wissenschaft bis heute noch nicht für alle vom europäischen Gesetzgeber vorgeschriebenen Sicherheitsfragestellungen Ersatzmethoden, die ohne den Einsatz von Versuchstieren verlässliche Ergebnisse zur Unbedenklichkeit liefern. Die chinesische Gesetzgebung verlangt für einige Produktkategorien obligatorisch die Durchführung von Tierversuchen als Voraussetzung für die lokale Produktregistrierung. In diesem Fall werden die Tests von lokalen Institutionen, die von den staatlichen Stellen autorisiert sind, als Teil des Zulassungsprozesses eines Produktes durchgeführt.

 

Wir arbeiten seit mehr als 25 Jahren in Fachgremien, Verbänden und im Labor erfolgreich an der Entwicklung von In-vitro-Alternativen zu Tierversuchen. Beiersdorf hat ein Verfahren entwickelt, mit dem in Zukunft weltweit tierversuchsfrei Substanzen auf ein mögliches Allergiepotential getestet werden können. Hierfür wurde die Beiersdorf Forschung im Dezember 2011 mit dem 30. Forschungspreis zur „Förderung methodischer Arbeiten mit dem Ziel der Einschränkung und des Ersatzes von Tierversuchen“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ausgezeichnet. Die Beiersdorf Forschung entwickelt daneben eine breite Anzahl weiterer Alternativtestmethoden und wendet viele bereits validierte Methoden täglich im Unternehmen an.

 

Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass weltweit die bereits bestehenden tierversuchsfreien Alternativmethoden Akzeptanz bei den jeweiligen Gesetzgebern und Behörden finden und unterstützen personell und finanziell die wissenschaftlichen Anstrengungen, um die derzeit noch bestehenden Lücken bei den Alternativmethoden zu schließen.

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