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Projekt zur ökologischen Produktoptimierung

Uns ist es wichtig bei Beiersdorf, qualitativ hochwertige und an den  Bedürfnissen der Konsumenten ausgerichtete Hautpflegeprodukte auf den Markt zu bringen. Auch die Auswirkungen der Produkte auf unsere Umwelt reduzieren wir Schritt für Schritt. Deshalb sehen wir die ökologische Produktoptimierung als ein wichtiges Handlungsfeld für zukünftige Produktentwicklungen. Im Jahr 2014 haben wir gemeinsam mit einem unserer Rohstofflieferanten das „Eco Design Projekt“ auf den Weg gebracht. Darin stellen wir uns gemeinsam die Frage: Welcher Teil der Wertschöpfungskette hat den größten Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck eines Produktes? Lebenszyklusanalysen (LZA) helfen uns in diesem Rahmen entscheidend dabei, Antworten zu finden und Zusammenhänge immer besser zu verstehen. Sie leiten uns entlang der gesamten Prozesskette. So identifizieren wir Kriterien, die eine zunehmend nachhaltige Ausrichtung unserer Produkte zulassen.

NIVEA body Sortiment

Beispielsweise können von der Produktion vorgelagerten Rohstoffprozessen spürbare Effekte auf die Umwelt ausgehen. Unser gemeinsames „Eco Design Project“ mit seinen LZA-basierten Ergebnissen liefert uns dazu wertvolle Erkenntnisse, die wir in die Bewertung einzelner Produkte hinsichtlich ihres ökologischen Fußabdrucks einfließen lassen. Wir setzen so bereits bei der Auswahl von Rohstoffen an, indem wir beispielsweise ihre Herkunft hinterfragen. Oder wir prüfen: gibt es umweltfreundlichere Herstellungsverfahren für die Rohstoffe?

Die Sensorik spielt für unsere Konsumenten erfahrungsgemäß eine ganz zentrale Rolle. Eine Creme oder eine Lotion soll immer gleich gut einziehen oder fetten. Deshalb nehmen wir Rezepturen und Inhaltsstoffe ebenfalls kritisch unter die Lupe. Für ihre jeweilige Konsistenz sind vor allem die darin enthaltenen Öle verantwortlich. Und die üben als Rohstoffe, wie beschrieben, maßgeblichen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck aus.

Wir haben im Zuge unseres Projektes eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Es bedarf eines ganzheitlichen Ansatzes und zusätzlicher Freiheiten für die Hersteller bei der Entwicklung von Rezepturen, um ein Produkt ökologisch zu optimieren. Wer weiß, welchen Einfluss die einzelnen Rohstoffe mitbringen, kann bei der Entwicklung neuer Produkte diese Aspekte parallel zur Sensorik gezielt betrachten. Ein qualitativer Zwilling, mit identischen Produkteigenschaften, ist nach dem Austausch von Inhaltsstoffen zur Verbesserung der Ökobilanz nicht ohne weiteres möglich.

Die Kooperation eröffnet uns gute Möglichkeiten, Optimierungspotenziale über den gesamten Lebensweg eines Produktes hinweg aufzuzeigen. Bis heute tauschen sich Spezialisten unserer Unternehmen intensiv aus. Expertenwissen zu Ökobilanzen, Sensorikfragen und Verbraucherakzeptanz führen wir auf diesem Weg zusammen. Daran geknüpft entwerfen wir die passenden Lösungen, um Auswirkungen auf unsere Umwelt kontinuierlich einzuschränken.