Unser Multi-Stakeholderdialog

Der offene Dialog mit unseren externen Stakeholdern, wie Lieferanten, Non-Profit-Organisationen (NPOs), anderen Unternehmen und Kunden ermöglicht uns eine regelmäßige Überprüfung und Optimierung unserer Arbeit. Beispielsweise haben wir 2016 unseren ersten Nachhaltigkeits-Roundtable in Hamburg durchgeführt. Mithilfe der Materialitätsanalyse stellen wir sicher, dass wir fokussiert und an den richtigen Themen zur Nachhaltigkeit arbeiten.

Stakeholder-Roundtable: Offener Dialog zu Nachhaltigkeit

Im November 2016 haben wir zu unserem ersten Multi-Stakeholderdialog in Hamburg Rohstoff- und Packmittel-Lieferanten, NPOs, Handelspartner sowie Nachhaltigkeitsexperten aus anderen weltweit agierenden Unternehmen eingeladen. Das Schwerpunktthema des Roundtable war „Verantwortung in der Lieferkette“. Das Ziel des neuen Veranstaltungsformats: miteinander diskutieren, voneinander lernen und gemeinsam Chancen realisieren – um unsere Lieferkette noch nachhaltiger gestalten zu können. Im intensiven Dialog mit unseren Partnern und den Nachhaltigkeitsexperten aus anderen Organisationen und Unternehmen konnten wir Alternativen abwägen, neue Handlungsoptionen diskutieren sowie globale Gemeinsamkeiten und Unterschiede identifizieren.

Intensiver Austausch über Lösungsansätze

Im Rahmen der Veranstaltung wurde unter anderem die Komplexität langer Lieferketten aufgezeigt – und illustriert, mit welchen Schwierigkeiten Unternehmen konfrontiert sind, um die Nachhaltigkeit auch in der Vorlieferkette zu gewährleisten. Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, wie sich Nachhaltigkeit in einem Unternehmen möglichst effektiv über alle Führungsebenen hinweg verankern lässt. Auch andere spezifische Fragestellungen wurden von der Expertenrunde diskutiert – so wurde etwa das Zusammenspiel zwischen der Implementierung von Nachhaltigkeits-Zertifizierungssystemen einerseits und dem Engagement in Kleinbauernprojekte andererseits erörtert, die die lokalen Anbaubedingungen z. B. beim Anbau von Palm(kern)öl, Baumwolle oder Tee verbessern. Als ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg wurde die enge Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten identifiziert, die auch im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeitsleistung ausgewählt werden. Darüber hinaus spielen branchenspezifische und branchenübergreifende Kooperationen eine wichtige Rolle, um gemeinsam den nachhaltigen Anbau von Rohstoffen zu stärken.

Positives Fazit, Fortsetzung folgt

Für uns hat sich dieser erste Roundtable durchweg gelohnt. Durch ein vertieftes Verständnis für die Herausforderungen unserer Lieferanten sowie die Perspektiven von NPOs und anderer Unternehmen konnten wir wertvolle Impulse für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette gewinnen.
In diesem Zusammenhang engagieren wir uns in verschiedenen Multi-Stakeholder-Initiativen wie beispielsweise „AIM-PROGRESS“, „FONAP“, „RSPO“ und „Sedex“, um Synergieeffekte zu erzielen und Nachhaltigkeitsaspekte entlang der globalen Lieferkette weiterzuentwickeln.

Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht über unsere Stakeholder und wie wir mit ihnen interagieren: