Einbindung von NGOs

Wir pflegen den aktiven und offenen Dialog mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Wir arbeiten mit ihnen beispielsweise beim Umweltschutz oder für nachhaltige Einkaufspraktiken in gemeinsamen Projekten zusammen. Denn bei öffentlichen Entscheidungsfindungen kommt NGOs eine bedeutsame Rolle zu.
Im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) gründen unsere Tochtergesellschaften langfristige Partnerschaften mit lokalen NGOs. Durch die Zusammenarbeit mit Experten in den jeweiligen sozialen Schwerpunkten stellen wir sicher, dass die von uns unterstützten Projekte das Leben von Familien auf relevante und nachhaltige Art und Weise verbessern. Neben der Finanzierung von sozialen Projekten unterstützen wir NGOs auch durch Produktspenden und das Engagement unserer Mitarbeiter.

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit

Wir arbeiten auf verschiedene Weisen und zu unterschiedlichen Themenfeldern mit NGOs zusammen. Beispielsweise nutzen wir internationale Kooperationsplattformen wie „Sedex“ und „AIM-PROGRESS“ dazu, die Datentransparenz unserer weltweiten Lieferanten zu verbessern. Die webbasierten Plattformen sind Teil unseres „Responsible Sourcing Programs“. Sie unterstützen uns dabei, immer verantwortungsvoller einwandfrei am Markt zu agieren. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, Synergieeffekte zu erzielen und Nachhaltigkeitsaspekte entlang der globalen Lieferkette weiterzuentwickeln – inklusive nachhaltiger Einkaufspraktiken.

Auch die konkrete und unmittelbare Projektarbeit gehört für uns zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit NGOs dazu. Beispielsweise, wenn es um mehr Transparenz in der Lieferkette für Palm(kern)öl oder den Klimawandel geht.
Um nachhaltig erzeugtes Palm(kern)öl für die Herstellung unserer Produkte nutzen zu können, engagieren wir uns neben dem „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) ebenfalls im „Forum für nachhaltiges Palmöl“ (FONAP) und setzen uns für eine Weiterentwicklung der bestehenden Zertifizierungskriterien ein.

Gemeinsam mit dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) haben wir Ende des Jahres 2015 ein Projekt zur Entwicklung eines neuen Ziels im Bereich „Planet“ ins Leben gerufen. Unsere ursprünglichen Zielsetzungen für 2020 haben wir gegenwärtig bereits um 16 Prozentpunkte übererfüllt (46 Prozent Reduktion unserer Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005). Das neu definierte Ziel zur Reduktion unserer Treibhausgasemissionen beruht auf der „Science Based Targets Initiative“. Sie setzt sich für die wissenschaftliche Bestimmung von Emissions-Reduktions-Zielen von Firmen und Organisationen ein und basiert auf Empfehlungen der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 (COP21). Im Rahmen der Initiative entwickeln Unternehmen eigene Klimaziele, die im Einklang mit von Wissenschaftlern als notwendig befundenen Maßnahmen stehen, um die Klimaerwärmung auf höchstens zwei Grad bis 2050 zu beschränken. Vorausgegangen waren Berechnungen, in welchem Maße einzelne Wirtschaftszweige ihre Emissionen reduzieren müssten, um das gesteckte Ziel mit möglichst geringen gesamtwirtschaftlichen Folgen zu erreichen.