Pflege ohne Polyethylen-Partikel

Kunststoffteilchen, die kleiner als 5 mm sind, werden als Mikroplastik bezeichnet und – besonders im Hinblick auf ihr Vorkommen in den Weltmeeren – als problematisch angesehen. Mikroplastik stammt aus unterschiedlichen Quellen: Am häufigsten entstehen sie aus zerfallenden größeren Plastikteilen – beispielsweise durch Wettereinwirkung und Erosion. Hinzu kommen Fasern synthetischer Kleidung oder kleinere Plastikpartikel aus Verbraucherprodukten des täglichen Bedarfs. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Kunststoff in den Weltmeeren hat Beiersdorf Handlungsbedarf gesehen. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie achten wir sowohl auf die Qualität als auch auf den langfristigen ökologischen Einfluss unserer Produkte. Wir analysieren kontinuierlich neu gewonnene Erkenntnisse auf diesen Gebieten und diskutieren, bewerten sie und entwickeln daraufhin konkrete Maßnahmen.

Tropfen von mikrokristallinen Cellulosepartikel

Deshalb hat sich Beiersdorf präventiv entschieden in den Pflegeprodukten aller Marken keine Polyethylen-Partikel mehr einzusetzen und an umweltfreundlichen Alternativen gearbeitet. Die PE-Partikel haben wir durch mikrokristalline Cellulosepartikel, eine Mischung aus mikrokristalliner Cellulose und Siliciumdioxidpartikeln oder Rizinuswachs, ersetzt. Cellulose ist ein biologisch abbaubares, organisches Material, das auch in Pflanzenfasern vorkommt. Siliciumdioxid ähnelt in seiner chemischen Zusammensetzung dem Quarzsand. Und Rizinuswachs ist ein natürlicher, biologisch abbaubarer Rohstoff mit einer harten, wachsähnlichen Konsistenz. Die Ersatzpartikel sind bei gleicher Wirkung ebenso schonend und hautfreundlich wie ihre Vorgänger. Damit haben wir einen entscheidenden Schritt hin zu noch umweltfreundlicheren Produkten gemacht und zugleich darauf sichergestellt, dass die hohe Qualität, die der Verbraucher von uns erwartet, bewahrt bleibt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem FAQ-Bereich.