Open Innovation

Beiersdorf setzt in seiner Forschung & Entwicklung seit Jahren auf die Einbindung externen Wissens und hat ein erfolgreiches Netzwerk mit langjährigen Partnern etabliert. Open Innovation steht für die konsequente Weiterentwicklung dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Ziel, das Innovationspotential durch wissenschaftlichen und technologischen Input von außen noch weiter zu stärken. Bei Beiersdorf werden alle Open-Innovation-Aktivitäten unter dem Begriff PEARLFINDERS zusammengefasst. In diesem Rahmen wurden in den vergangen Jahren verschiedene Formen der vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im und mit dem Beiersdorf Forschungszentrum entwickelt.

TRUSTED NETWORK

Ein zentrales Element unserer Open-Innovation-Aktivitäten ist die 2011 etablierte Online-Plattform TRUSTED NETWORK. Ihr Ziel ist, aus der ganzen Welt Unternehmen, Institutionen und Wissenschaftler einzuladen, gemeinsam mit Beiersdorf an zukunftsfähigen Innovationen zu arbeiten. Auf der Plattform können externe Partner im Rahmen eines geschützten und vertraulichen Netzwerks ihre Erfindungen, Neuentwicklungen und Produktideen mit Beiersdorf teilen.

Auf TRUSTED NETWORK schreiben die Forscher und Entwickler des Beiersdorf Forschungszentrums regelmäßig Suchanfragen zu Problemstellungen aus, zu denen die Plattform-Mitglieder ihre Ideen und Lösungen anbieten können.

*nur in englischer Sprache

Seit dem Start dieses Netzwerks steigt die Zahl seiner Mitglieder stetig, und mittlerweile werden diverse eingereichte Ideen in Projekten verfolgt. Im Oktober 2011 wurde Beiersdorf für seine Innovationsstrategie – insbesondere für die Plattform – mit dem "Best Open Innovator Award 2011" vom Handelsblatt ausgezeichnet. Link: trusted-pearlfinders.beiersdorf.com

Zwei Forscherinnen im Forschungszentrum

Project House Beiersdorf und Incubation Lab

Im März 2008 startete die Beiersdorf Forschung & Entwicklung die Initiative "Project House". Damit wurde die Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern unter dem Dach des Hamburger Forschungszentrums intensiviert. Durch die gemeinsame Arbeit im "Fragrance Project House" verstärkte Beiersdorf die Zusammenarbeit mit zwei großen Parfümherstellern in den eigenen Entwicklungslabors. Das Ziel ist, Düfte gemeinsam zu evaluieren und Projekte besser zu koordinieren. Mitarbeiter des Kooperationspartners sind permanent vor Ort und arbeiten in den Beiersdorf Projektteams mit. Das Konzept wurde mittlerweile auf Rohstofflieferanten ausgeweitet.  

Ein weiteres Beispiel für die gemeinsame Lösung von wissenschaftlichen Fragestellungen ist die Zusammenarbeit mit anderen forschenden Unternehmen und Rohstofflieferanten in dafür eigens eingerichteten "Incubation Labs". Gemeinsam wird hier nach geeigneten Formulierungen für neue Hautpflegeprodukte gesucht. Die frühzeitige Einbindung externer Partner unter einem Dach erleichtert den Wissensaustausch und fördert die Kommunikation.  

Forscher

Kooperationen

Die Beiersdorf AG unterhält ein internationales Forschungsnetzwerk und ist weltweit in über 500 Partnerschaften mit Universitäten, Forschungszentren und Start-Up-Unternehmen involviert.

In den vergangenen Jahren hat Beiersdorf in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern zahlreiche neue innovative Produkte auf den Markt gebracht, zum Beispiel NIVEA Invisible for Black & White – ein Deo, bei dem schwarze Textilien schwarz bleiben und weiße länger weiß. Der Erfolg dieser technologischen Herausforderung beruhte neben dem großen Engagement der Forscher und Entwickler bei Beiersdorf maßgeblich auf der engen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern eines internationalen Textilforschungszentrums sowie etablierten Rohstoffherstellern, die zur Entwicklung des Wirkstoffkomplexes beigetragen haben.
Als weiterer Ansprechpartner für externe Partner zusätzlich zur Forschung & Entwicklung wurde im Jahr 2012 auch der Bereich Foresight & Innovation ins Leben gerufen.