24.04.2009

tesa SE trifft weitere Maßnahmen gegen Auswirkungen der Wirtschaftskrise

- Sicherung nachhaltiger Ertragskraft im Vordergrund
- Einzelne Produktions- und Logistikstandorte auf dem Prüfstand
- Investitionsprojekte plangemäß fortgeführt 

Die anhaltende Nachfrageschwäche im Industriegeschäft hat bei der tesa SE im ersten Quartal zu einem deutlichen Umsatzrückgang von 23,8 % geführt. Nachdem in einzelnen Werken bereits im Februar und März Kurzarbeit eingeführt wurde, haben Vorstand und Geschäftsleitung in einem weiteren Schritt zusätzliche Einsparmaßnahmen vereinbart mit dem Ziel, die krisenbedingten Rückgänge abzufedern, die Ertragskraft nachhaltig zu stärken und die langfristige Strategie zu sichern.  

Für die Konzernzentrale in Hamburg wird eine vorübergehende Verringerung der Arbeitszeit und damit der Entgelte im Umfang von ca. 10 % geprüft. Darüber hinaus werden die Logistikstandorte in Stuttgart und Offenburg sowie die Produktionsstandorte Harrislee bei Flensburg und einzelne internationale Standorte im Hinblick auf ihre strategische Bedeutung auf den Prüfstand gestellt. Von den damit verbundenen Maßnahmen sind weltweit rund 400 Mitarbeiter betroffen. Die einzelnen Schritte werden sozialverträglich umgesetzt.  

„Dieser Weg ist in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation ohne Alternative“, begründet Thomas Schlegel, Vorstandsvorsitzender der tesa SE, die Maßnahmen. „Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten und bei Bedarf flexibel mit geeigneten Maßnahmen reagieren. Unser Ziel ist es, die nachhaltige Ertragskraft unseres Unternehmens zu sichern, damit wir unser Erfolgsmodell dauerhaft fortführen können.“ Operativ werde für 2009 ein leicht positives Ergebnis erwartet. Darüber hinaus verfüge tesa über eine solide finanzielle Basis und investiere weiter konsequent in den Auf- und Ausbau wichtiger Zukunftsgeschäftsfelder, die die Position des Unternehmens im Weltmarkt stärken werden. „Auf dieser Grundlage sind wir sicher, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden“, so Schlegel. 

So werden die geplanten Investitionsprojekte konsequent umgesetzt.  Dies betrifft insbesondere die Errichtung einer neuen Produktionstechnologie im tesa Werk Hamburg für den Einstieg in das neue, attraktive Geschäft mit arzneimittelhaltigen Pflastern für die Pharmaindustrie und die Herstellung neuartiger Produkte für die Elektronikindustrie. Dazu Schlegel: „Diese Projekte sind ein wichtiger Baustein, um nach der Krise an unsere erfolgreiche Entwicklung anzuknüpfen und unser langfristiges Wachstum zu sichern“.
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tesa SE / Presse & Public Relations
Reinhart Martin
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