
Diplom Musiklehrer Jörg Köster
musiziert seit vielen Jahren
in der Kita
Das Betriebskindertagesheim der Beiersdorf AG feiert Geburtstag: es wird 70 Jahre alt und ist damit die älteste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Das Sommerfest in Form eines Jahrmarktes wurde am vergangenen Samstag zusammen mit den Kindern, Eltern, Gästen und Vorstandsmitglied Peter Kleinschmidt auf dem Gelände des neuen Forschungszentrums in der Troplowitzstraße gefeiert. Dort gab es ein Karussell, Zuckerwatte und alles was das Kinderherz begehrt. Die Geburtstagswünsche der Eltern und Kinder wurden mit Luftballons in den Himmel geschickt.
„Beiersdorf ist stolz auf diesen Geburtstag“, so Vorstandsmitglied Peter Kleinschmidt. „Das lange Bestehen des Betriebskindertagesheims zeigt, dass Beiersdorf mit dieser Idee seiner Zeit damals weit voraus war. Es hat sich bewährt und ist für unsere Mitarbeiter und ihre Familien zu einer Institution geworden – diese Tradition wollen wir noch lange fortführen."

Das Beiersdorf
Kindertagesheim 1938
Den Anfang machte Oskar Troplowitz schon 1910, als er so genannte „Stillstuben“ für junge Mütter einrichten ließ. Erstmals war es Frauen möglich, nach der Geburt im Beruf zu bleiben. 1938 entwickelte sich daraus die heute älteste unternehmenseigene Kindertagesstätte Deutschlands, in der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Kleinen während der Arbeitszeit betreuen lassen. Heute spielen und toben 56 Kinder im Alter von 9 Wochen bis 6 Jahren in der Kita am Bötelkamp in Hamburg-Lokstedt. Deutschlandweit gibt es nur rund 300 betriebliche Kindertagesstätten und lediglich drei Prozent aller Unternehmen bieten eine eigene Kinderbetreuung an. Die Kita bietet mit zwölf Angestellten, eigener Vorschulförderung und den von Schulferien unabhängigen Öffnungszeiten einen hohen Qualitätsstandard an. Täglich von 6.30-18.00 Uhr sind die Türen für Mitarbeiterkinder geöffnet.