Unter dem Titel „Unsere Verantwortung“ veröffentlicht Beiersdorf seinen
Nachhaltigkeitsbericht 2006. Der erstmals nach den internationalen Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) erstellte Bericht bietet noch mehr Transparenz und Vergleichbarkeit als zuvor und berücksichtigt besonders den gestiegenen Informationsbedarf unterschiedlicher Interessengruppen. So gibt Beiersdorf Aufschluss über die wesentlichen Aspekte des Engagements für Mitarbeiter und Gesellschaft sowie über Umwelt- und Arbeitsschutz.
Lange Tradition des verantwortungsvollen Handelns Mit der Veröffentlichung des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts setzt Beiersdorf eine lange Tradition fort – verantwortungsvolles Handeln ist tief in der 125-jährigen Unternehmensgeschichte verwurzelt. Bereits 1912 wurde in Hamburg die 48-Stunden-Woche eingeführt, 1916 eine Pensionskasse gegründet und 1938 ein Betriebskindergarten errichtet, der noch heute Teil der einzigartigen Beiersdorf Unternehmenskultur ist.
Orientierung an Verbraucherwünschen Im Fokus des Nachhaltigkeitsberichts 2006 steht der intensiv geführte Dialog mit allen Stakeholdern: Befragungen, Workshops und der direkte Kontakt mit Verbrauchern, Geschäftspartnern und Mitarbeitern sowie mit Vertretern aus Finanzwelt, Wissenschaft und Politik ermöglichen Rückschlüsse auf die Themenwünsche der Interessengruppen. „Die Orientierung an Verbraucherwünschen hat für uns allerhöchste Priorität. Das über die Jahrzehnte gewachsene Vertrauen der Verbraucher in unsere Marken und das Unternehmen Beiersdorf ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren, den wir auch zukünftig weiter stärken wollen“, erklärt Peter Kleinschmidt, Personalvorstand der Beiersdorf AG und Initiator des 2005 gegründeten Sustainability Advisory Board (SAB).
Sustainability Advisory Board (SAB) Das SAB koordiniert unternehmensweit alle Aktivitäten für nachhaltiges Wirtschaften, diskutiert aktuelle Entwicklungen, trifft strategische Entscheidungen und definiert Ziele für alle Projekte in diesem Themengebiet.
Ökonomie Die beste Grundlage für Nachhaltigkeit ist dabei wirtschaftlicher Erfolg. Transparenz über die wesentlichen Abläufe im Unternehmen und insbesondere über die Risiken, denen Beiersdorf in seinem Kerngeschäft ausgesetzt ist, stehen im Fokus der Investoren. Beiersdorf ist sich der großen Verantwortung gegenüber seinen Anlegern bewusst und entspricht daher in allen Punkten den Empfehlungen des Corporate Governance Codex.
Arbeits- und Umweltschutz Aktiver Umwelt- und Arbeitsschutz ist ein jahrelanger Bestandteil der Unternehmensphilosophie und in alle Geschäftsprozesse integriert. Zur weiteren Intensivierung dieses Themengebietes führte Beiersdorf in 2006 ein neues datenbankbasiertes Managementsystem ein, das neben der konzernweiten Dokumentation von Leitlinien und Mindeststandards auch wichtige Indikatoren und Kennzahlen erfasst.
Gesellschaftliches Engagement In 2006 verabschiedete Beiersdorf eine konzernweite Strategie für gesellschaftliches Engagement, die neben verbindlichen Richtlinien wie Langfristigkeit und Messbarkeit der Aktivitäten drei Handlungsfelder für Beiersdorf definiert: Kultur, Familie und Bildung. Für den Bereich „Kultur“ konnte bereits eine Kooperation mit der International Yehudi Menuhin Foundation geschlossen werden. Für die Themengebiete „Familie“ und „Bildung“ werden derzeit Programme konzipiert.
Online-Berichterstattung Um neben der Behandlung aller relevanten Themen auch den unterschiedlichen Informationsbedürfnissen der Stakeholder gerecht zu werden, liegt der Schwerpunkt auf der Online-Berichterstattung. Laien und Experten können sich – je nach Interesse und Bedarf – über die verschiedenen Wissensfelder unter
Further InformationCorporate Social Responsibility
Prof. Manuela Rousseau
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