Bei der europaweiten Neuausrichtung der Consumer Supply Chain der Beiersdorf AG, Hamburg, sind weitere Details veröffentlicht worden.
Bereits am 21. Februar 2006 wurde die Verlagerung einer Produktlinie von Hamburg, Deutschland nach Argentona, Spanien bekannt gegeben. Allen betroffenen Beschäftigten werden andere Aufgaben in Hamburg angeboten.
Im Zuge der weiteren Optimierung des Produktionsnetzwerkes wurde heute eine mögliche Schließung der Produktionsstätten in Kungsbacka/Schweden (ca. 200 Mitarbeiter) und in Almere/Niederlande (ca. 130 Mitarbeiter) angekündigt. Die dort gefertigten Produktlinien würden künftig in anderen Beiersdorf Werken in Europa hergestellt.
Gleichzeitig wurde auch eine mögliche Schließung der Läger in den Niederlanden und Belgien (ca. 70 Mitarbeiter) bekannt gegeben. Die Marktversorgung würde dann aus Deutschland erfolgen.
Die in den Ländern ansässigen Beiersdorf Gesellschaften mit ca. 400 weiteren Mitarbeitern fokussieren sich auf Marketing und Vertrieb der Beiersdorf Produkte. Gespräche mit den zuständigen örtlichen Gremien über diese geplanten Maßnahmen werden jetzt zeitgleich aufgenommen.
Wie bereits mitgeteilt, wird für jeden betroffenen Mitarbeiter eine individuelle Lösung angestrebt. Dies kann die Übernahme in die jeweilige Landesgesellschaft, einen Arbeitsplatz an einem anderen europäischen Standort, Umschulung bzw. Outplacement oder eine Abfindung nach Sozialplan bedeuten.
Die Einspareffekte der Neuausrichtung der Supply Chain liegen für den Beiersdorf Konzern bei 100 Mio. € p.a. Dieses Geld will Beiersdorf für die Entwicklung von neuen Produkten und für Investitionen in seine Marken einsetzen.
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