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Gesundheit & Sicherheit unserer Mitarbeiter

 

Nachhaltiges Management für Gesundheit & Sicherheit

Internationale Beispiele zeigen, dass konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Arbeitsunfällen zu einer dauerhaften Sicherheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz beigetragen haben.

 

In Brasilien fand 2012 eine interne Unfallverhütungskampagne zur Förderung sicherer Verhaltensweisen statt. Im Rahmen unterschiedlicher Aktivitäten wurden Themen wie Belastbarkeit und Teamwork erörtert. Dabei konzentrierte sich die Kampagne nicht allein auf die Sicherheit am Arbeitsplatz sondern umfasste auch andere wichtige Gesundheitsthemen wie HIV/AIDS. Wie die deutliche Abnahme von Arbeitsunfällen und Fehlzeiten belegt, waren die Auswirkungen positiv. Die Tochtergesellschaft P.T. Beiersdorf Indonesia wurde 2011 von der Regierung der Region Ost-Java für vorbildliche Arbeitssicherheit ausgezeichnet und erhielt den „Zero Accident Award“. Der Preis honoriert die vorbildliche Sicherheitskultur im Werk, die von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen wird. Auch in Thailand hat eine „Zero Accident“-Kampagne dazu beigetragen, Unfallrisiken in der Produktion und im Warenlager zu reduzieren. Lärm sorgt in Produktionsunternehmen häufig für arbeitsbedingte Belastung. Am Produktionsstandort Tres Cantos in Spanien hat die Installation von modernen Lärmschutzkabinen die Lautstärke an den Fülllinien in der Produktion erheblich verringert.

 

Im Jahr 2012 wurde das Environmental Protection and Safety Management Audit Scheme (ESMAS) ausgeweitet. Auditierte Tochterunternehmen konnten ihre Eigenentwicklung im Rahmen von Selbstaudits vorantreiben. So werden etwa mithilfe eines neuen Tracking-Systems alle Maßnahmen zur Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen in Echtzeit dokumentiert. Der Produktionsstandort Beiersdorf Manufacturing Berlin (BMB) hat das neue System mit großem Erfolg eingesetzt. Als besonders hilfreich für die fortdauernde Kommunikation zu Themen des Arbeits- und Umweltschutzes erwies sich vor allem die strukturierte Darstellung  des Maßnahmenpaketes. Weitere Informationen über ESMAS erhalten Sie hier ...mehr

 

Im Frühjahr 2013 wurde die Beiersdorf AG Hamburg vom Amt für Arbeitsschutz erneut als „Betrieb mit einem vorbildlichen Arbeitsschutzsystem“ ausgezeichnet. Mit dem angewandten Arbeitsschutzmanagementsystem wird eine kontinuierliche Verbesserung von Arbeitssicherheit sowie Gesundheitsschutz sichergestellt. Aber auch zahlreiche Maßnahmen wie z. B. Ergonomie- und Ernährungsberatung tragen zur kontinuierlichen Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter bei.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung

Vorbeugen, um Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen – das ist das Ziel der „Betrieblichen Gesundheitsförderung“ bei Beiersdorf in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit der Betriebskrankenkasse Beiersdorf will die Gesundheitsförderung mit unterschiedlichen Angeboten Krankheiten vorbeugen. Im Fokus steht die Vermittlung einer gesunden Lebensweise. Dazu gehören zum Beispiel Aktionen zur Förderung des Radfahrens, Beratungen zu Ergonomie sowie Hebe- und Tragetrainings am Arbeitsplatz. Darüber hinaus werden jährliche Schwerpunktthemen gesetzt – wie beispielsweise „Gesunde Ernährung“, „Darmkrebsfrüherkennung“ oder „Gesunder Rücken“. 2012 standen Resilienztrainings und wichtige Maßnahmen zur Brustkrebsfrüherkennung im Mittelpunkt der Gesundheitsförderung.

 

Im Jahr 2012 startete an unserem größten Produktionsstandort, Beiersdorf Manufacturing Hamburg in Deutschland, ein Pilotprojekt namens „GO-Kompakt“. Die Mitarbeiter erhielten einen Tag frei, um an betriebsärztlichen Vorsorgeuntersuchungen und interaktiven Gesundheitsschulungen teilzunehmen. Unter anderem konnten sich die Teilnehmer über gesunde Ernährung bei Schichtarbeit informieren und lernten Entspannungstechniken. Zur Überwachung des Gesundheitszustands erfolgen weitere Vorsorgeuntersuchungen nach sechs bzw. zwölf Monaten.

 

Wir sehen das psychische Wohlbefinden unserer Mitarbeiter als genauso wichtig an wie deren körperliche Gesundheit. Alle Menschen gehen unterschiedlich mit Veränderungsprozessen und dem permanenten Anpassungsdruck um, die zu einem normalen Bestandteil der gegenwärtigen Arbeitswelt geworden sind. Obwohl fortwährende Veränderungen vielfach als Chance begriffen werden, kann hieraus auch eine Überlastung und Mitarbeitern resultieren. Neben Veränderungen im Unternehmen können auch private Belastungen unliebsame Reaktionen wie Stress, psychische Erschöpfung oder Burnout auslösen. Um der psychischen Belastung entgegenzuwirken, hat das Unternehmen einen Katalog verschiedener Unterstützungsmaßnahmen entwickelt. Hierzu gehört beispielsweise ein Kooperationsvertrag mit einer einschlägig tätigen medizinischen Einrichtung, Burnout-Präventionsseminare für Führungskräfte und die Entwicklung eines Managementprogramms für die berufliche Wiedereingliederung.

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