


Am Donnerstag, dem 29. April 2010, fand im Congress Centrum in Hamburg die Hauptversammlung der Beiersdorf AG statt. Schwerpunktthemen des Berichtes an die Aktionäre waren die Geschäftsentwicklung im Jahr 2009, der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010 sowie auf die Weiterentwicklung der Consumer Business Strategie.
Geschäftsentwicklung im Jahr 2009
„2009 war – wie wir alle wissen – ein sehr schwieriges Jahr. Auch Beiersdorf musste sich dieser Herausforderung stellen. Aber wir haben uns gut behauptet, das möchte ich gleich zu Beginn feststellen. Wir waren sogar in der Lage, in vielen Ländern Marktanteile hinzuzugewinnen. Dennoch war es in diesem äußerst schwierigen Marktumfeld mit nochmals verschärftem Wettbewerb nicht möglich, mit der außerordentlichen Dynamik der vergangenen Jahre zu wachsen.“, eröffnete Beiersdorf Vorstandsvorsitzender Thomas-B. Quaas seinen Rückblick auf die Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr.
„Wir haben das vergangene Jahr relativ gut überstanden, weil wir schon früh die Krise erkannt und ihre Folgen analysiert, sowie schnell und flexibel die Konsequenzen daraus gezogen haben.“, erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Ausblick auf 2010: Eine neue Realität
Im Hinblick auf das laufende Geschäftsjahr und auch langfristig könne man nun nicht zu alten Gewissheiten zurückkehren, erläuterte Quaas: „Das vergangene Jahr hat eine „neue Realität“ geschaffen.“ Diese Bedingungen werden unser Handeln auch in Zukunft bestimmen. Darauf müssen wir uns einstellen und ausrichten: die Strategie, die Struktur unseres Unternehmens und nicht zuletzt auch unsere Verhaltensweisen.“ Als strategische Antwort auf die „neue Realität“ präsentierte Thomas-B. Quaas die Weiterentwicklung der Consumer Business Strategie mit den Kernelementen „Focus on skin care“ und „Closer to markets“. „Unsere Devise lautet im Prinzip: Konzentriere dich auf deine Stärken. Und das werden wir in Zukunft noch entschiedener tun als in der Vergangenheit schon.“, kündigte der Vorstandsvorsitzende an. „Mit innovativen Produkten, flachen Hierarchien und schnelleren Entscheidungsprozessen werden wir noch flexibler auf regionale Wünsche von Verbrauchern reagieren und uns noch präziser auf die Entwicklung der verschiedenen Märkte einstellen.“
Dabei sollen insbesondere die Marken weiter gestärkt werden, so Quaas: „Wir haben in der Krise 2009 unsere Investitionen für Marketing sowie Forschung und Entwicklung auf einem hohen Niveau gehalten. Und das werden und wollen wir auch in Zukunft tun. Wir werden nicht vom Gas gehen, denn nur so haben wir die richtige Power für die kommenden Jahre.“
Die komplette Rede des Vorstandsvorsitzenden steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.
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